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Psalm 129

Bedrängt von Jugend auf

1Ein Lied im höhern Chor. Sie haben mich oft gedrängt von meiner Jugend auf, so sage Israel, 2sie haben mich oft gedrängt von meiner Jugend auf; aber sie haben mich nicht übermocht. 3Die Pflüger haben auf meinen Rücken geackert und ihre Furchen lang gezogen. (Jes. 50,6; Jes. 51,23) 4Der HERR, der gerecht ist, hat der Gottlosen Seile abgehauen.

5Ach daß müßten zu Schanden werden und zurückkehren alle, die Zion gram sind! 6Ach daß sie müßten sein wie das Gras auf den Dächern, welches verdorrt, ehe man es ausrauft, 7von welchem der Schnitter seine Hand nicht füllt noch der Garbenbinder seinen Arm 8und die vorübergehen nicht sprechen: "Der Segen des HERRN sei über euch! wir segnen euch im Namen des HERRN"! (Ruth 2,4)

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11Siehe, der HERR läßt sich hören bis an der Welt Ende: Saget der Tochter Zion: Siehe, dein Heil kommt! siehe, sein Lohn ist bei ihm, und seine Vergeltung ist vor ihm! 12Man wird sie nennen das heilige Volk, die Erlösten des HERRN, und dich wird man heißen die besuchte und unverlassene Stadt. 1Wer ist der, so von Edom kommt, mit rötlichen Kleidern von Bozra? der so geschmückt ist in seinen Kleidern und einhertritt in seiner großen Kraft? "Ich bin's, der Gerechtigkeit lehrt und ein Meister ist zu helfen." 2Warum ist dein Gewand so rotfarben und dein Kleid wie eines Keltertreters? 3"Ich trete die Kelter allein, und ist niemand unter den Völkern mit mir. Ich habe sie gekeltert in meinem Zorn und zertreten in meinem Grimm. Daher ist ihr Blut auf meine Kleider gespritzt, und ich habe all mein Gewand besudelt. 4Denn ich habe einen Tag der Rache mir vorgenommen; das Jahr, die Meinen zu erlösen, ist gekommen. 5Und ich sah mich um, und da war kein Helfer; und ich verwunderte mich, und niemand stand mir bei; sondern mein Arm mußte mir helfen, und mein Zorn stand mir bei. 6Und ich habe die Völker zertreten in meinem Zorn und habe sie trunken gemacht in meinem Grimm und ihr Blut auf die Erde geschüttet."

Jes. 62,11 bis Jes. 63,6 - Luther (1912)


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