> Luther > AT > Psalm > Kapitel 95

Psalm 95

Aufruf zur Anbetung und zum Gehorsam

1Kommt herzu, laßt uns dem HERRN frohlocken und jauchzen dem Hort unsers Heils! 2Lasset uns mit Danken vor sein Angesicht kommen und mit Psalmen ihm jauchzen! 3Denn der HERR ist ein großer Gott und ein großer König über alle Götter. (Ps. 96,4) 4Denn in seiner Hand ist, was unten in der Erde ist; und die Höhen der Berge sind auch sein. 5Denn sein ist das Meer, und er hat's gemacht; und seine Hände haben das Trockene bereitet.

6Kommt, laßt uns anbeten und knieen und niederfallen vor dem HERRN, der uns gemacht hat. 7Denn er ist unser Gott und wir das Volk seiner Weide und Schafe seiner Hand. Heute, so ihr seine Stimme höret, (Ps. 100,3; Joh. 20,27-28; Hebr. 3,7; Hebr. 4,7) 8so verstocket euer Herz nicht, wie zu Meriba geschah, wie zu Massa in der Wüste, 9da mich eure Väter versuchten, mich prüften und sahen mein Werk. (2.Mose 17,2; 2.Mose 17,7) 10Vierzig Jahre hatte ich Mühe mit diesem Volk und sprach: Es sind Leute, deren Herz immer den Irrweg will und die meine Wege nicht lernen wollen; 11daß ich schwur in meinem Zorn: Sie sollen nicht zu meiner Ruhe kommen. (4.Mose 14,22-23)

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26Und da Urias Weib hörte, daß ihr Mann, Uria, tot war, trug sie Leid um ihren Eheherrn. 27Da sie aber ausgetrauert hatte, sandte David hin und ließ sie in sein Haus holen, und sie ward sein Weib und gebar ihm einen Sohn. Aber die Tat gefiel dem HERRN übel, die David tat. 1Und der HERR sandte Nathan zu David. Da der zu ihm kam, sprach er zu ihm: Es waren zwei Männer in einer Stadt, einer reich, der andere arm. 2Der Reiche hatte sehr viele Schafe und Rinder; 3aber der Arme hatte nichts denn ein einziges kleines Schäflein, das er gekauft hatte. Und er nährte es, daß es groß ward bei ihm und bei seinen Kindern zugleich: es aß von seinem Bissen und trank von seinem Becher und schlief in seinem Schoß, und er hielt es wie eine Tochter. 4Da aber zu dem reichen Mann ein Gast kam, schonte er zu nehmen von seinen Schafen und Rindern, daß er dem Gast etwas zurichtete, der zu ihm gekommen war, und nahm das Schaf des armen Mannes und richtete es zu dem Mann, der zu ihm gekommen war. 5Da ergrimmte David mit großem Zorn wider den Mann und sprach zu Nathan: So wahr der HERR lebt, der Mann ist ein Kind des Todes, der das getan hat! 6Dazu soll er vierfältig bezahlen, darum daß er solches getan hat und nicht geschont hat.

2.Sam. 11,26 bis 2.Sam. 12,6 - Luther (1912)


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