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Psalm 130

Aus tiefer Not

1Ein Lied im höhern Chor. Aus der Tiefe rufe ich, HERR, zu dir. (Ps. 69,3) 2HERR, höre auf meine Stimme, laß deine Ohren merken auf die Stimme meines Flehens! 3So du willst, HERR, Sünden zurechnen, HERR, wer wird bestehen? (Ps. 19,13) 4Denn bei dir ist die Vergebung, daß man dich fürchte. (Jes. 55,7; Röm. 6,1-2)

5Ich harre des HERRN; meine Seele harret, und ich hoffe auf sein Wort. 6Meine Seele wartet auf den HERRN von einer Morgenwache bis zur andern. 7Israel, hoffe auf den HERRN! denn bei dem HERRN ist die Gnade und viel Erlösung bei ihm, 8und er wird Israel erlösen aus allen seinen Sünden. (Matth. 1,21)

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18Ihr Herz schrie zum HERRN. O du Mauer der Tochter Zion, laß Tag und Nacht Tränen herabfließen wie einen Bach; höre nicht auf, und dein Augapfel lasse nicht ab. 19Stehe des Nachts auf und schreie; schütte dein Herz aus in der ersten Wache gegen den HERRN wie Wasser; hebe deine Hände gegen ihn auf um der Seelen willen deiner jungen Kinder, die vor Hunger verschmachten vorn an allen Gassen! 20HERR, schaue und siehe doch, wen du so verderbt hast! Sollen denn die Weiber ihres Leibes Frucht essen, die Kindlein, so man auf Händen trägt? Sollen denn Propheten und Priester in dem Heiligtum des HERRN erwürgt werden? 21Es lagen in den Gassen auf der Erde Knaben und Alte; meine Jungfrauen und Jünglinge sind durchs Schwert gefallen. Du hast erwürgt am Tage deines Zorns; du hast ohne Barmherzigkeit geschlachtet. 22Du hast meine Feinde umher gerufen wie auf einen Feiertag, daß niemand am Tage des Zorns des HERRN entronnen oder übriggeblieben ist. Die ich auf den Händen getragen und erzogen habe, die hat der Feind umgebracht. 1Ich bin ein elender Mann, der die Rute seines Grimmes sehen muß. 2Er hat mich geführt und lassen gehen in die Finsternis und nicht in Licht. 3Er hat seine Hand gewendet wider mich und handelt gar anders mit mir für und für.

Klagel. 2,18 bis Klagel. 3,3 - Luther (1912)


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