Luther > AT > Psalm > Kapitel 83 🢞 Luther mit Strongs

Psalm 83

Gebet gegen einen Bund von Feinden des Gottesvolkes.

 1  Ein Psalmlied Asaphs.

 2  Gott, schweige doch nicht also und sei doch nicht so still; Gott, halt doch nicht so inne!

 3  Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, richten den Kopf auf.  4  Sie machen listige Anschläge gegen dein Volk und ratschlagen wider deine Verborgenen. (Ps. 27,5; Ps. 35,20)  5  „Wohl her!“ sprechen sie; „lasst uns sie ausrotten, dass sie kein Volk seien, dass des Namens Israel nicht mehr gedacht werde!“

 6  Denn sie haben sich miteinander vereinigt und einen Bund wider dich gemacht,  7  die Hütten der Edomiter und Ismaeliter, der Moabiter und Hagariter,  8  der Gebaliter, Ammoniter und Amalekiter, die Philister samt denen zu Tyrus;  9  Assur hat sich auch zu ihnen geschlagen; sie helfen den Kindern Lot. (Sela.)

 10  Tue ihnen, wie den Midianitern, wie Sisera, wie Jabin am Bach Kison, (Richt. 7,22; Richt. 4,15; Richt. 4,21; Richt. 4,23)  11  die vertilgt wurden bei Endor und wurden zu Kot auf der Erde.  12  Mache ihre Fürsten wie Oreb und Seeb, alle ihre Obersten wie Sebah und Zalmuna, (Richt. 7,25; Richt. 8,21)  13  die da sagen: Wir wollen die Häuser Gottes einnehmen. (Ps. 74,8)

 14  Gott, mache sie wie einen Wirbel, wie Stoppeln vor dem Winde.  15  Wie ein Feuer den Wald verbrennt und wie eine Flamme die Berge anzündet:  16  also verfolge sie mit deinem Wetter und erschrecke sie mit deinem Ungewitter.

 17  Mache ihr Angesicht voll Schande, dass sie nach deinem Namen fragen müssen, o HErr.  18  Schämen müssen sie sich und erschrecken auf immer und zu Schanden werden und umkommen;  19  so werden sie erkennen, dass du mit deinem Namen heißest HErr allein und der Höchste in aller Welt. (Hos. 12,6)

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Digitalisierte historische Bibelausgaben des 16. und 18. Jh. (auf bibellogos.info): Hebräisch: Psalm 81,16 bis 84,8; Luther (1570): Psalm 80,18 bis 83,5; Psalm 83,5 bis 85,6

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4hoben David und das Volk, das bei ihm war, ihre Stimme auf und weinten, bis sie nicht mehr weinen konnten. 5Denn Davids zwei Weiber waren auch gefangen: Ahinoam, die Jesreelitin, und Abigail, Nabals Weib, des Karmeliten. 6Und David war sehr geängstet, denn das Volk wollte ihn steinigen; denn des ganzen Volkes Seele war unwillig, ein jeglicher um seiner Söhne und Töchter willen. David aber stärkte sich in dem HErrn, seinem Gott, 7und sprach zu Abjathar, dem Priester, Ahimelechs Sohn: Bringe mir her den Leibrock. Und da Abjathar den Leibrock zu David gebracht hatte, 8fragte David den HErrn und sprach: Soll ich den Kriegsleuten nachjagen, und werde ich sie ergreifen? Er sprach: Jage ihnen nach! du wirst sie ergreifen und Rettung tun. 9Da zog David hin und die 600 Mann, die bei ihm waren; und da sie kamen an den Bach Besor, blieben etliche stehen. 10David aber und die 400 Mann jagten nach; die 200 Mann aber, die stehen blieben, waren zu müde, über den Bach Besor zu gehen. 11Und sie fanden einen ägyptischen Mann auf dem Felde; den führten sie zu David und gaben ihm Brot, dass er aß und tränkten ihn mit Wasser

1.Sam. 30,4 bis 1.Sam. 30,11 - Luther (1912)