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Psalm 121

Der Hüter Israels

1Ein Lied im höhern Chor. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen von welchen mir Hilfe kommt. 2Meine Hilfe kommt von dem HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.

3Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen; und der dich behütet schläft nicht. 4Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht.

5Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand, 6daß dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts.

7Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele; (4.Mose 6,24) 8der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.

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3und warte des Dienstes des HERRN, deines Gottes, daß du wandelst in seinen Wegen und haltest seine Sitten, Gebote und Rechte und Zeugnisse, wie geschrieben steht im Gesetz Mose's, auf daß du klug seist in allem, was du tust und wo du dich hin wendest; 4auf daß der HERR sein Wort erwecke, das er über mich geredet hat und gesagt: Werden deine Kinder ihre Wege behüten, daß sie vor mir treulich und von ganzem Herzen und von ganzer Seele wandeln, so soll dir nimmer gebrechen ein Mann auf dem Stuhl Israels. 5Auch weißt du wohl, was mir getan hat Joab, der Sohn der Zeruja, was er tat den zwei Feldhauptmännern Israels, Abner dem Sohn Ners, und Amasa, dem Sohn Jethers, die er erwürgt hat und vergoß Kriegsblut im Frieden und tat Kriegsblut an seinen Gürtel, der um seine Lenden war, und an seine Schuhe, die an seinen Füßen waren. 6Tue nach deiner Weisheit, daß du seine grauen Haare nicht mit Frieden hinunter in die Grube bringst. 7Aber den Kindern Barsillais, des Gileaditers, sollst du Barmherzigkeit beweisen, daß sie an deinem Tisch essen. Denn also nahten sie zu mir, da ich vor Absalom, deinem Bruder, floh. 8Und siehe, du hast bei mir Simei, den Sohn Geras, den Benjaminiter von Bahurim, der mir schändlich fluchte zu der Zeit, da ich gen Mahanaim ging. Er aber kam herab mir entgegen am Jordan. Da schwur ich ihm bei dem HERRN und sprach: Ich will dich nicht töten mit dem Schwert. 9Du aber laß ihn nicht unschuldig sein; denn du bist ein weiser Mann und wirst wohl wissen, was du ihm tun sollst, daß du seine grauen Haare mit Blut hinunter in die Grube bringst. 10Also entschlief David mit seinen Vätern und ward begraben in der Stadt Davids.

1.Kön. 2,3 bis 1.Kön. 2,10 - Luther (1912)


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