Luther > AT > Psalm > Kapitel 77 🢞 Luther mit Strongs

Psalm 77

Trost aus Gottes früheren Taten.

 1  Ein Psalm Asaphs für Jeduthun, vorzusingen. (Ps. 62,1)

 2  Ich schreie mit meiner Stimme zu Gott; zu Gott schreie ich, und er erhört mich.  3  In der Zeit der Not suche ich den HErrn; meine Hand ist des Nachts ausgereckt und lässt nicht ab; denn meine Seele will sich nicht trösten lassen.  4  Wenn ich betrübt bin, so denke ich an Gott; wenn mein Herz in Ängsten ist, so rede ich. (Sela.)  5  Meine Augen hältst du, dass sie wachen; ich bin so ohnmächtig, dass ich nicht reden kann.

 6  Ich denke der alten Zeit, der vorigen Jahre. (Ps. 143,5)  7  Ich denke des Nachts an mein Saitenspiel und rede mit meinem Herzen; mein Geist muss forschen.  8  Wird denn der HErr ewiglich verstoßen und keine Gnade mehr erzeigen? (Ps. 85,6)  9  Ist's denn ganz und gar aus mit seiner Güte, und hat die Verheißung ein Ende?  10  Hat Gott vergessen, gnädig zu sein, und seine Barmherzigkeit vor Zorn verschlossen? (Sela.)  11  Aber doch sprach ich: Ich muss das leiden; die rechte Hand des Höchsten kann alles ändern.

 12  Darum gedenke ich an die Taten des HErrn; ja, ich gedenke an deine vorigen Wunder  13  und rede von allen deinen Werken und sage von deinem Tun.  14  Gott, dein Weg ist heilig. Wo ist so ein mächtiger Gott, als du, Gott, bist? (2.Mose 15,11)  15  Du bist der Gott, der Wunder tut; du hast deine Macht bewiesen unter den Völkern.  16  Du hast dein Volk erlöst mit Macht, die Kinder Jakobs und Josephs. (Sela.)

 17  Die Wasser sahen dich, Gott, die Wasser sahen dich und ängsteten sich, und die Tiefen tobten.  18  Die dicken Wolken gossen Wasser, die Wolken donnerten, und die Strahlen fuhren daher.  19  Es donnerte im Himmel, deine Blitze leuchteten auf dem Erdboden; das Erdreich regte sich und bebte davon.  20  Dein Weg war im Meer und dein Pfad in großen Wassern, und man spürte doch deinen Fuß nicht.  21  Du führtest dein Volk wie eine Herde Schafe durch Mose und Aaron. (2.Mose 12,37; 2.Mose 14,22)

Psalm 76 ←    Psalm 77    → Psalm 78

Textvergleich

Luther (Strongs)   Elberfelder (1905)   Menge (1939)   NeÜ bibel.heute (2019)   Schlachter (1951)   Vers für Vers Vergleich

Digitalisierte historische Bibelausgaben des 16. und 18. Jh. (auf bibellogos.info): Hebräisch: Psalm 76,12 bis 78,11; Luther (1570): Psalm 75,9 bis 77,17; Psalm 77,18 bis 78,31

Übersetzungen anderer Websites (in neuem Fenster): Schlachter (2000), Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen).

Bibeltext in hebräischer Sprache mit Wort für Wort Übersetzung (englisch), Wortkonkordanz (Strong-Verzeichnis) zur Bedeutung des jeweiligen hebräischen Wortes und weiteren Informationen finden Sie unter biblehub.com (in neuem Fenster): Ganzes Kapitel anzeigen oder einen einzelnen Vers direkt anzeigen (die Versnummerieung kann abweichend sein) Vers 1, Vers 2, Vers 3, Vers 4, Vers 5, Vers 6, Vers 7, Vers 8, Vers 9, Vers 10, Vers 11, Vers 12, Vers 13, Vers 14, Vers 15, Vers 16, Vers 17, Vers 18, Vers 19, Vers 20, Vers 21.

Text-Tools

Um einzelne Verse für eine Textverarbeitung in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie oben auf eine Versnummer klicken. Der Textverweis wird mitkopiert. Das gesamte Kapitel oder Teile daraus kann hier kopiert werden .

 

Zufallsbilder

Die Stiftshütte: Der Vorhof :: Das Reinigungsbecken
Biblische Orte - Emmaus - Byzantinische Basilika
Tiere in der Bibel - Biene
Biblische Orte - Emmaus - Weinpresse
Tiere in der Bibel - Esel
Biblische Orte - Taufstelle
Biblische Orte - Emmaus - Byzantinische Basilika
Verschiedene Tiere in Israel, die nicht in der Bibel namentlich genannt sind
Biblische Orte - Emmaus - Byzantinische Basilika
Biblische Orte - Emmaus - Byzantinische Basilika

 

Zufallstext

13Ob sie schon viel opfern und Fleisch herbringen und essen's, so hat doch der HErr kein Gefallen an ihnen; sondern er will ihrer Missetat gedenken und ihre Sünden heimsuchen; sie sollen wieder nach Ägypten kommen! 14Israel vergisst seines Schöpfers und baut Paläste; so macht Juda viel feste Städte; aber ich will Feuer in seine Städte schicken, welches soll seine Häuser verzehren. 1Du darfst dich nicht freuen, Israel, noch rühmen wie die Völker; denn du hurst wider deinen Gott und suchst damit Hurenlohn, dass alle Tennen voll Getreide werden. 2Darum sollen dich Tenne und Kelter nicht nähren, und der Most soll dir fehlen. 3Sie sollen nicht bleiben im Lande des HErrn, sondern Ephraim muss wieder nach Ägypten und muss in Assyrien Unreines essen, 4wo sie dem HErrn kein Trankopfer vom Wein noch etwas zu Gefallen tun können. Ihr Opfer soll sein wie der Betrübten Brot, an welchem unrein werden alle, die davon essen; denn ihr Brot müssen sie für sich selbst essen, und es soll nicht in des HErrn Haus gebracht werden. 5Was wollt ihr alsdann an den Jahrfesten und an den Feiertagen des HErrn tun? 6Siehe, sie müssen weg vor dem Verstörer. Ägypten wird sie sammeln, und Moph wird sie begraben. Nesseln werden wachsen, da jetzt ihr liebes Götzensilber steht, und Dornen in ihren Hütten.

Hos. 8,13 bis Hos. 9,6 - Luther (1912)