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Psalm 34

Unter Gottes Schutz.

 1  Von David, als er sich vor Abimelech (=Achis) irrsinnig stellte und dieser ihn von sich trieb, so dass er von dannen ging. (1.Sam. 21,14-16)

 2  Ich will den HErrn allzeit preisen, immerdar soll sein Lob in meinem Munde sein.  3  Des HErrn soll meine Seele sich rühmen, die Demütigen (oder: Gebeugten) sollen es hören und sich freuen.  4  Verherrlicht mit mir den HErrn und lasst uns gemeinsam seinen Namen erheben!

 5  Sooft den HErrn ich suchte, hat er mich erhört und aus allen meinen Ängsten mich befreit.  6  Wer auf ihn blickt, wird heiteren Sinnes, und sein Antlitz braucht nicht beschämt zu erröten.  7  Hier ist ein (solcher) Dulder, der rief: da hörte der HErr und half ihm aus all seinen Nöten.  8  Der Engel des HErrn lagert sich rings um die Gottesfürchtigen und rettet sie. (1.Mose 32,2; Ps. 91,11)  9  Schmecket und sehet, wie freundlich der HErr ist: wohl dem Manne, der auf ihn vertraut! (1.Petr. 2,3)  10  Fürchtet den HErrn, ihr seine Heiligen (= Getreuen)! denn die ihn fürchten, leiden keinen Mangel. (Ps. 37,19)  11  Junge Löwen müssen darben und leiden Hunger; doch wer den HErrn sucht, entbehrt nichts Gutes. (Ps. 33,18-19; Ps. 37,25; Luk. 1,53)

 12  Kommt her, ihr Kinder, hört mir zu: die Furcht des HErrn will ich euch lehren!  13  Wer ist der Mann, der langes Leben begehrt, der viele Tage sich wünscht, um Glück zu genießen? (1.Petr. 3,10-12)  14  Hüte deine Zunge vor Bösem und deine Lippen vor Worten des Trugs!  15  Halte dich fern vom Bösen und tu das Gute, suche den Frieden und jage ihm nach! (Ps. 37,27)

 16  Die Augen des HErrn sind auf die Gerechten gerichtet und seine Ohren auf ihr Hilfsgeschrei.  17  Das Antlitz des HErrn steht gegen die Frevler, um ihr Gedächtnis auszutilgen von der Erde. (Spr. 10,7)  18  Wenn sie (d.h. die Gerechten) schreien, so hört es der HErr und rettet sie aus all ihren Nöten.  19  Der HErr ist nahe den zerbrochenen Herzen, hilft denen, die zerschlagenen Geistes sind. (Ps. 51,19)  20  Zahlreich sind die Leiden des Gerechten, doch aus allen rettet ihn der HErr. (2.Kor. 1,5)  21  Er behütet alle seine Gebeine, dass nicht eins von ihnen zerbrochen wird.  22  Den Gottlosen wird das Unglück töten, und wer den Gerechten hasst, muss es büßen.  23  Der HErr erlöst die Seele seiner Knechte, und alle, die zu ihm sich flüchten, brauchen nicht zu büßen.

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Digitalisierte historische Bibelausgaben des 16. und 18. Jh. (auf bibellogos.info): Hebräisch: Psalm 33,15 bis 35,6; Luther (1570): Psalm 33,21 bis 35,8

Übersetzungen anderer Websites (in neuem Fenster): Schlachter (2000), Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen).

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12Dann wird er Feuer an die Tempel der Götter Ägyptens legen und sie verbrennen, und er wird sie wegführen und das Land Ägypten um sich wickeln, wie der Hirt seinen Mantel um sich wickelt, und dann unbehelligt wieder abziehen. 13Die Obelisken des Sonnentempels (von Heliopolis) im Lande Ägypten wird er zertrümmern und die Tempel der ägyptischen Götter in Flammen aufgehen lassen.“« 1(Dies ist) das Wort, das an Jeremia erging in Betreff aller in Ägypten wohnenden Judäer, die sich in Migdol und in Thachpanches, in Noph und im Gebiet von Pathros niedergelassen hatten; dasselbe lautet: 2»So hat der HErr der Heerscharen, der Gott Israels, gesprochen: „Ihr selbst habt all das Unglück gesehen (= miterlebt), das ich über Jerusalem und alle Städte Judas verhängt habe; ihr wisst, sie liegen heutigentags in Trümmern und sind unbewohnt 3infolge ihrer Bosheit, die sie verübt haben, um mich zu erbittern, indem sie hingingen, um anderen Göttern zu opfern und zu dienen, die sie nicht kannten, weder sie noch ihr, noch eure Väter. 4Wohl hatte ich alle meine Knechte, die Propheten, früh und spät immer wieder zu euch gesandt mit der Mahnung: Verübt doch solchen Gräuel nicht, den ich hasse! 5Aber sie wollten nicht gehorchen und schenkten mir kein Gehör, dass sie von ihrem bösen Tun abgelassen und anderen Göttern nicht mehr geopfert hätten. 6Da ergoss sich denn mein Grimm und mein Zorn und loderte in den Städten Judas und in den Straßen Jerusalems auf, so dass sie zu öden Trümmerstätten wurden, wie sie es heutigentags noch sind.

Jer. 43,12 bis Jer. 44,6 - Menge (1939)