1 Ein Wallfahrtslied (oder Stufenlied?) von David. »Wäre der HErr nicht für uns gewesen« – so bekenne Israel! –, 2 »wäre der HErr nicht für uns gewesen, als Menschen sich gegen uns erhoben: 3 dann hätten sie uns lebendig verschlungen, als ihr Zorn gegen uns entbrannt war; 4 dann hätten die Wasser uns überflutet, ein Wildbach hätte sich über uns ergossen; (Ps. 42,8; Ps. 69,16) 5 dann wären über uns hingegangen die wildwogenden (oder: überwallenden) Fluten.«
6 Gepriesen sei der HErr, der uns nicht ihren Zähnen zum Raub hat preisgegeben! 7 Unsre Seele ist entschlüpft wie ein Vogel dem Netz der Vogelsteller: das Netz ist zerrissen, und wir sind frei geworden.
8 Unsre Hilfe steht im Namen des HErrn, der Himmel und Erde geschaffen. (Ps. 121,2)
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Digitalisierte historische Bibelausgaben des 16. und 18. Jh. (auf bibellogos.info): Hebräisch: Psalm 121,8 bis 126,6; Luther (1570): Psalm 122,3 bis 126,2
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4So tat er denn, was dem HErrn missfiel, wie das Haus Ahabs; denn dessen Angehörige waren nach seines Vaters Tode seine Ratgeber, zum Unheil für ihn. 5Auf ihren Rat hin unternahm er auch mit Joram, dem Sohne des Königs Ahab von Israel, einen (oder: den) Feldzug gegen den König Hasael von Syrien nach Ramoth in Gilead. Als aber die Syrer (oder: die Schützen) Joram verwundet hatten, 6kehrte dieser zurück, um sich in Jesreel von den Wunden heilen zu lassen, die man ihm bei Rama beigebracht hatte, als er gegen Hasael, den König von Syrien, zu Felde gezogen war. Darauf kam Ahasja, der König von Juda, der Sohn Jorams (von Juda), um Joram, den Sohn Ahabs, in Jesreel zu besuchen, weil dieser dort krank lag. 7Das war aber von Gott zum Untergang Ahasjas verhängt, dass er sich zu Joram begab. Denn als er nach seiner Ankunft dort mit Joram gegen Jehu, den Sohn Nimsis, zog, den der HErr hatte salben lassen, damit er das Haus Ahabs ausrotte, 8da begab es sich, als Jehu das Strafgericht am Hause Ahabs vollzog, dass er die Fürsten (oder: obersten Beamten) von Juda und die Neffen Ahasjas, die in Ahasjas Diensten standen, antraf und sie niederhauen ließ. 9Als er dann auch nach Ahasja suchen ließ, der sich in Samaria versteckt hielt, und man ihn nach seiner Festnahme zu Jehu brachte, ließ dieser ihn töten. Doch begrub man ihn alsdann, weil man bedachte, dass er ein Sohn (= Enkel) Josaphats sei, der sich zum HErrn mit ganzem Herzen gehalten hatte. Aber in der Familie Ahasjas war niemand mehr vorhanden, der fähig gewesen wäre, den Thron zu besteigen. 10Als aber Athalja, die Mutter Ahasjas, erfuhr, dass ihr Sohn tot war, machte sie sich daran, alle, die zur königlichen Familie des Hauses Juda gehörten, umzubringen. 11Aber Josabath, die Tochter des Königs Joram, nahm Joas, den Sohn Ahasjas, und schaffte ihn aus der Mitte der Königssöhne, die getötet werden sollten, heimlich beiseite, indem sie ihn samt seiner Amme in die Bettzeugkammer brachte. So verbarg ihn Josabath, die Tochter des Königs Joram, die Frau des Priesters Jojada – sie war nämlich die Schwester Ahasjas – vor Athalja, so dass diese ihn nicht ermorden konnte.
2.Chron. 22,4 bis 2.Chron. 22,11 - Menge (1939)