8O, dass meine Bitte geschähe und Gott gäbe mir, was ich hoffe! 9Dass Gott anfinge und zerschlüge mich und ließe seine Hand gehen und zerscheiterte mich! 10So hätte ich noch Trost – und wollte bitten in meiner Krankheit, dass er nur nicht schonte –, habe ich doch nicht verleugnet die Reden des Heiligen. 11Was ist meine Kraft, dass ich möge beharren? und welches ist mein Ende, dass meine Seele geduldig sein sollte? 12Ist doch meine Kraft nicht steinern und mein Fleisch nicht ehern. 13Habe ich doch nirgend Hilfe, und mein Vermögen ist dahin. 14Wer Barmherzigkeit seinem Nächsten weigert, der verlässt des Allmächtigen Furcht. 15Meine Brüder trügen wie ein Bach, wie Wasserströme, die vergehen,