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Psalm 52

Trostpsalm gegen einen Gewalttäter

1Dem Musikmeister; ein Lehrgedicht (32,1) Davids, 2als der Edomiter Doeg kam und dem Saul die Meldung brachte, David sei in das Haus Ahimelechs gekommen (1.Sam 21-22). (1.Sam. 22,9-19)

3Was rühmst du dich der Bosheit, du Gewaltmensch? Gottes Gnade währet alle Zeit. 4Auf Unheil sinnt deine Zunge wie ein scharfes Schermesser, du Ränkeschmied! 5Du liebst das Böse mehr als das Gute, sprichst lieber Lügen als Gerechtigkeit (= Wahrheit). SELA. 6Du liebst nur unheilvolle Reden, du trügerische Zunge!

7So wird denn Gott dich auch vernichten für immer, dich wegraffen und herausreißen aus dem Zelt, dich entwurzeln aus der Lebenden Land! SELA. 8Die Gerechten werden es sehn und sich fürchten, über ihn aber spotten: (Ps. 91,8) 9»Seht, das ist der Mann, der nicht Gott zu seiner Schutzwehr machte, vielmehr sich verließ auf seinen großen Reichtum und stark sich dünkte durch seine Bosheit!«

10Ich aber bin wie ein grünender Ölbaum im Hause Gottes, ich vertraue auf Gottes Gnade immer und ewig. (Ps. 92,13-16) 11Preisen will ich dich immer, denn du hast's vollführt, will rühmen deinen Namen, daß er so herrlich ist, vor deinen Frommen.

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7Sollte dennoch am dritten Tage davon gegessen werden, so würde das als verdorbenes Fleisch gelten und nicht wohlgefällig aufgenommen werden: 8wer es äße, würde eine Verschuldung auf sich laden; denn er hätte das dem HERRN Geheiligte entweiht, und ein solcher Mensch soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden. 9Wenn ihr die Ernte eures Landes schneidet, so sollst du dein Feld nicht ganz bis an den äußersten Rand abernten und auch keine Nachlese nach deiner Ernte halten. 10Auch in deinem Weinberge sollst du keine Nachlese vornehmen und die abgefallenen Beeren in deinem Weinberge nicht auflesen; dem Armen und dem Fremdling sollst du sie überlassen: ich bin der HERR, euer Gott! 11Ihr sollt nicht stehlen und nicht ableugnen und euch nicht untereinander betrügen. 12Ihr sollt bei meinem Namen nicht falsch schwören, daß du den Namen deines Gottes entweihst: ich bin der HERR! - 13Du sollst deinen Nächsten (= Volksgenossen) nicht bedrücken (oder: übervorteilen) und nicht berauben; der Lohn eines Tagelöhners soll von dir nicht über Nacht bis zum (andern) Morgen zurückbehalten werden. - 14Du sollst einem Tauben nicht fluchen und einem Blinden keinen Anstoß in den Weg legen, sondern dich vor deinem Gott fürchten: ich bin der HERR!

3.Mose 19,7 bis 3.Mose 19,14 - Menge (1939)


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