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Psalm 142

Bitte in schwerer Verfolgung

1Ein Lehrgedicht (vgl. 32,1) Davids, als er sich in der Höhle befand (vgl. 57,1), ein Gebet. (1.Sam. 24,4)

2Laut schrei' ich zum HERRN, laut fleh' ich zum HERRN, 3ich schütte meine Klage vor ihm aus, tue kund vor ihm meine Not. 4Wenn mein Geist in mir verschmachtet (= verzagt), du kennst doch meinen Lebenspfad. Auf dem Wege, den ich wandeln will (oder: gehen muß), hat man mir heimlich ein Fangnetz ausgespannt. (Ps. 138,7) 5Blick' ich nach rechts und halte Umschau: ach, da ist keiner, der mich versteht (oder: kennt)! Verschlossen ist mir jede Zuflucht: niemand fragt nach mir!

6Ich schreie, HERR, zu dir, ich sage: »Du bist meine Zuflucht, mein Anteil im Lande der Lebenden!« (Ps. 27,13) 7Ach, merk' auf mein Flehn, denn ich bin gar schwach geworden! Rette mich vor meinen Verfolgern, denn sie sind mir zu stark! (Ps. 7,2) 8Führe mich aus der Umkreisung hinaus, damit ich deinen Namen preise! Die Gerechten werden bei mir erwarten, daß du mir wohltust.

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11er fuhr auf dem Cherub und flog daher und schoß herab auf den Fittichen des Sturms; 12Finsternis machte er zu seiner Hülle, rings um sich her zu seinem Gezelt Regendunkel, dichtes Gewölk; 13aus dem Glanz vor ihm her brachen durch seine Wolken Hagel und feurige Kohlen (oder: Feuerflammen). 14Dann donnerte der HERR im Himmel, der Höchste ließ seine Stimme erschallen; 15er schoß seine Pfeile ab und zerstreute sie (d.h. die Feinde), schleuderte Blitze und schreckte sie (d.h. die Feinde). 16Da wurden sichtbar die Tiefen des Meeres und aufgedeckt die Grundfesten der Erde vor deinem Schelten, o HERR, vor dem Zornesschnauben deiner Nase. 17Er streckte die Hand herab aus der Höhe, erfaßte mich, zog mich heraus aus den großen Fluten, 18entriß mich meinem starken Feinde und meinen Widersachern, die zu stark mir waren.

Ps. 18,11 bis Ps. 18,18 - Menge (1939)


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