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Psalm 47

Gott ist König über alle Völker

1Dem Musikmeister, von den Korahiten (42,1), ein Psalm.

2Ihr Völker alle, klatscht in die Hände, jauchzet Gott mit Jubelrufen zu! 3Denn der HERR, der Höchste, ist furchtbar (= ehrfurchtgebietend), ein mächtiger König über die ganze Erde. 4Er hat Völker unter unsre Herrschaft gebeugt und Völkerschaften unter unsre Füße; 5er hat uns unser Erbteil auserwählt, den Stolz Jakobs, den er liebt. SELA. (Ps. 16,6)

6Aufgefahren ist Gott unter Jauchzen, der HERR beim Schall der Posaunen. (Ps. 68,19) 7Lobsinget Gott, lobsinget, lobsingt unserm König, lobsinget! 8Denn König der ganzen Erde ist Gott: so singt ihm denn ein kunstvolles Lied! (Ps. 93,1)

9Gott ist König geworden (vgl. 96,10) über die Völker, Gott hat sich gesetzt auf seinen heiligen Thron. 10Die Edlen (oder: Fürsten) der Völker haben sich versammelt als das Volk des Gottes Abrahams; denn Gott sind untertan die Schilde (d.h. Beherrscher) der Erde: hoch erhaben steht er da. (Ps. 89,19)

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14Aber sie hatten nicht hören wollen, sondern sich halsstarrig gezeigt, wie auch ihre Väter, die dem HERRN, ihrem Gott, nicht vertraut hatten; 15sie mißachteten seine Satzungen und seinen Bund, den er mit ihren Vätern geschlossen, und seine Warnungen, die er an sie gerichtet hatte; sie liefen vielmehr hinter den nichtigen Götzen her und wandten sich einem nichtigen Treiben zu nach dem Vorbild der heidnischen Völkerschaften, die um sie her wohnten, bezüglich deren der HERR ihnen geboten hatte, es nicht so zu machen wie jene. 16Sie vernachlässigten alle Gebote des HERRN, ihres Gottes, und fertigten sich zwei gegossene Stierbilder an, verfertigten sich Götzensäulen, beteten das ganze Sternenheer des Himmels an und dienten dem Baal. 17Sie verbrannten auch ihre Söhne und Töchter als Opfer, trieben Wahrsagerei und Zauberei und gaben sich dazu her, das, was dem HERRN mißfiel, zu verüben, um ihn zu erbittern. 18Da geriet der HERR in heftigen Zorn gegen die Israeliten und verstieß sie von seinem Angesicht, so daß nichts übrigblieb als der Stamm Juda allein. 19Aber auch die dem Stamm Juda Angehörigen beobachteten die Gebote des HERRN, ihres Gottes, nicht, sondern wandelten in den Bräuchen, welche die Israeliten in Aufnahme gebracht hatten. 20Da verwarf denn der HERR die ganze Nachkommenschaft Israels, demütigte sie und ließ sie in die Gewalt von Räubern fallen, bis er sie ganz von seinem Angesicht verstoßen hatte. 21Als nämlich Israel sich vom Hause Davids losgerissen und sie Jerobeam, den Sohn Nebats, zum König gemacht hatten, da hatte Jerobeam die Israeliten zum Abfall vom HERRN veranlaßt und sie zu schwerer Sünde verführt.

2.Kön. 17,14 bis 2.Kön. 17,21 - Menge (1939)


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