1 Von David; ein Lehrgedicht (oder: eine Unterweisung, eine Betrachtung). Wohl dem, dessen Missetat vergeben und dessen Sünde zugedeckt (= gesühnt) ist! (Röm. 4,6-9) 2 Wohl dem Menschen, dem der HErr die Schuld nicht zurechnet und in dessen Geist kein Trug (oder: Falsch) wohnt!
3 Solange ich Schweigen übte, verzehrte sich mein Leib, weil es unaufhörlich in mir schrie; (Ps. 31,11; Ps. 51,10) 4 denn bei Tag und bei Nacht lag schwer auf mir deine Hand: mein Lebenssaft verdorrte wie durch Sommergluten. SELA. 5 Da bekannte ich dir meine Sünde und verhehlte meine Verschuldung nicht; ich sagte: »Bekennen will ich dem HErrn meine Missetaten!« Da hast du mir meine Sündenschuld vergeben. SELA. (Spr. 28,13)
6 Darum möge jeder Fromme zu dir beten, solange du dich finden lässt; wenn dann gewaltige Fluten daherstürzen – ihn werden sie nicht erreichen. 7 Du bist mir ein Schirm, bewahrst mich vor Unheil: mit Rettungsjubel du wirst mich umgeben. SELA. 8 »Ich will dich unterweisen und dich lehren den Weg, den du wandeln sollst; ich will dich beraten, mein Auge auf dich richten. (Ps. 25,12) 9 Seid nicht dem Ross, dem Maultier gleich, die keinen Verstand besitzen; mit Zaum und Gebiss musst du brechen ihren Trotz, sonst kommen sie nicht zu dir.« (Spr. 26,3)
10 Zahlreich sind die Leiden des Gottlosen; doch wer auf den HErrn vertraut, den wird er mit Gnade umgeben. 11 Freuet euch des HErrn und frohlockt, ihr Gerechten, und jubelt, ihr redlich Gesinnten alle! (Ps. 33,1)
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Digitalisierte historische Bibelausgaben des 16. und 18. Jh. (auf bibellogos.info): Hebräisch: Psalm 31,19 bis 33,14; Luther (1570): Psalm 32,1 bis 33,20
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2Da murrte die ganze Gemeinde der Israeliten gegen Mose und Aaron in (oder: wegen) der Wüste; 3und die Israeliten sagten zu ihnen: »Wären wir doch durch die Hand des HErrn in Ägypten gestorben, als wir bei den Fleischtöpfen saßen und reichlich Brot zu essen hatten! Jetzt habt ihr uns in diese Wüste hinausgeführt, um diese ganze Volksgemeinde hungers sterben zu lassen!« 4Da sagte der HErr zu Mose: »Gut! Ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen; das Volk braucht dann nur hinauszugehen und sich seinen täglichen Bedarf Tag für Tag zu sammeln; damit will ich es auf die Probe stellen, ob es nach meinen Weisungen wandeln will oder nicht. 5Wenn sie aber am sechsten Tage das, was sie heimgebracht haben, zubereiten, so wird es das Doppelte von dem sein, was sie sonst tagtäglich gesammelt haben.« 6Da sagten Mose und Aaron zu allen Israeliten: »Heute Abend werdet ihr erkennen, dass der HErr es gewesen ist, der euch aus Ägypten weggeführt hat; 7und morgen früh, da werdet ihr die Herrlichkeit des HErrn zu sehen bekommen! Denn er hat gehört, wie ihr gegen ihn gemurrt habt; wir dagegen – was sind wir, dass ihr gegen uns murren könntet?« 8Dann fuhr Mose fort: »Ja, daran werdet ihr (die Herrlichkeit des HErrn) erkennen, dass der HErr euch heute Abend Fleisch zu essen gibt und morgen früh Brot zum Sattwerden, weil der HErr gehört hat, wie ihr gegen ihn laut gemurrt habt. Denn was sind wir? Euer Murren ist nicht gegen uns gerichtet, sondern gegen den HErrn.« 9Hierauf sagte Mose zu Aaron: »Befiehl der ganzen Gemeinde der Israeliten: „Tretet heran vor den HErrn; denn er hat euer Murren gehört!“«
2.Mose 16,2 bis 2.Mose 16,9 - Menge (1939)