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Psalm 4

Ein Abendgebet

1Dem Musikmeister, mit Saitenspiel; ein Psalm von David.

2Wenn ich rufe, erhöre mich, du Gott meiner Gerechtigkeit (oder: meines Rechts)! In Bedrängnis hast du mir (immer) Raum geschafft: sei mir gnädig und höre mein Gebet! 3Ihr Herrensöhne, wie lange noch soll meine Ehre geschändet werden? Wie lange noch wollt ihr an Eitlem hangen, auf Lügen ausgehn? SELA. 4Erkennt doch, daß der HERR den ihm Getreuen sich auserkoren: der HERR vernimmt's, wenn ich zu ihm rufe. (Ps. 17,7) 5Seid zornerregt, doch versündigt euch nicht! (Eph 4,26) Denkt nach im stillen auf eurem Lager und schweigt! SELA. (Eph. 4,26; Ps. 16,7) 6Bringt Opfer der Gerechtigkeit dar und vertraut auf den HERRN! (Ps. 51,19; Ps. 51,21) 7Es sagen gar viele: »Wer läßt Gutes uns schauen (= Glück uns erleben)?« Erhebe (= laß leuchten) über uns, o HERR, das Licht deines Angesichts! (4.Mose 6,25-26) 8Du hast mir größere Freude ins Herz gegeben als ihnen zur Zeit, wo sie Korn und Wein in Fülle haben. 9In Frieden will ich beides, mich niederlegen und schlafen; denn du allein, HERR, läßt mich in Sicherheit wohnen. (3.Mose 26,6; Ps. 3,6)

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16Ich will machen, daß Blinde auf einem Wege gehen, den sie nicht kannten; auf Pfaden, die ihnen unbekannt waren, will ich sie wandern lassen, will das Dunkel vor ihnen her zu Licht machen und unwegsame Stellen zu ebener Bahn. Dies alles will ich ausführen und nicht davon abstehen. 17Zurückweichen müssen dann und tief beschämt sollen werden, die da auf Schnitzbilder vertrauen, alle, die zu Gußbildern sagen: "Ihr seid unsere Götter!"« 18»Ihr Tauben, höret! Und ihr Blinden, tut die Augen auf, daß ihr sehet! 19Wer ist blind, wenn nicht mein Knecht, und taub wie mein Bote, den ich sende? Wer ist blind wie mein Vertrauter, und blind wie der Knecht des HERRN? 20Du hast vieles gesehen, aber es nicht beachtet, hast mit offenen Ohren nicht gehört. 21Es hat dem HERRN um seiner Gerechtigkeit (oder: Treue) willen gefallen, das Gesetz groß und (ihn) herrlich zu machen; 22aber trotzdem ist es ein geplündertes und ausgeraubtes Volk, allesamt gefangengesetzt in Löchern und in Gefängnissen versteckt gehalten, zur Beute geworden, ohne daß jemand sie rettete, der Plünderung preisgegeben, ohne daß jemand sagte: "Gib wieder heraus!" 23Wer unter euch vernimmt dies? Wer merkt darauf und beherzigt es für die Zukunft?«

Jes. 42,16 bis Jes. 42,23 - Menge (1939)


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