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Psalm 54

Hilferuf eines Bedrohten

1Dem Vorsänger, mit Saitenspiel. Ein Maskil von David, 2als die Siphiter kamen und zu Saul sprachen: Hält David sich nicht bei uns verborgen? (1.Sam. 23,19; 1.Sam. 26,1)

3Gott, durch deinen Namen rette mich, und schaffe mir Recht durch deine Macht! 4Gott, höre mein Gebet, nimm du Ohren die Reden meines Mundes! 5Denn Fremde sind wider mich aufgestanden, und Gewalttätige trachten nach meinem Leben; sie haben Gott nicht vor sich gestellt. (Sela.)

6Siehe, Gott ist mein Helfer; der Herr ist unter denen, die meine Seele stützen. 7Er wird das Böse zurückerstatten meinen Feinden; nach deiner Wahrheit vertilge sie! 8Opfern will ich dir mit Freiwilligkeit; deinen Namen will ich preisen, Jahwe, denn er ist gut. 9Denn aus aller Bedrängnis hat er mich errettet; und mein Auge hat seine Lust gesehen an meinen Feinden. (Ps. 59,11)

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14Würzrohr und Zimt, nebst allerlei Weihrauchgehölz, Myrrhe und Aloe nebst allen vortrefflichsten Gewürzen; 15eine Gartenquelle, ein Brunnen lebendigen Wassers, und Bäche, die vom Libanon fließen. 16Wache auf, Nordwind, und komm, Südwind: durchwehe meinen Garten, laß träufeln seine Wohlgerüche! Mein Geliebter komme in seinen Garten und esse die ihm köstliche Frucht. 1Ich bin in meinen Garten gekommen, meine Schwester, meine Braut, habe meine Myrrhe gepflückt samt meinem Balsam, habe meine Wabe gegessen samt meinem Honig, meinen Wein getrunken samt meiner Milch. Esset, Freunde; trinket und berauschet euch, Geliebte! 2Ich schlief, aber mein Herz wachte. Horch! Mein Geliebter! Er klopft: Tue mir auf, meine Schwester, meine Freundin, meine Taube, meine Vollkommene! Denn mein Haupt ist voll Tau, meine Locken voll Tropfen der Nacht. 3Ich habe mein Kleid ausgezogen, wie sollte ich es wieder anziehen? Ich habe meine Füße gewaschen, wie sollte ich sie wieder beschmutzen? 4Mein Geliebter streckte seine Hand durch die Öffnung, und mein Inneres ward seinetwegen erregt. 5Ich stand auf, um meinem Geliebten zu öffnen, und meine Hände troffen von Myrrhe und meine Finger von fließender Myrrhe an dem Griffe des Riegels.

Hohesl. 4,14 bis Hohesl. 5,5 - Elberfelder (1905)


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