19und redeten von dem Gott Jerusalems wie von den Göttern der Heidenvölker der Erde, die doch nur Machwerke von Menschenhänden sind. 20Als nun infolgedessen der König Hiskia und der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, beteten und um Hilfe zum Himmel schrien, 21da sandte der HErr einen Engel, der sämtliche Kriegsleute und Fürsten und Heerführer im Lager des Königs von Assyrien sterben ließ, so dass jener mit Schimpf und Schande in sein Land zurückkehrte; und als er sich dann in den Tempel seines Gottes begab, brachten ihn dort einige von seinen leiblichen Söhnen mit dem Schwerte um. 22So rettete der HErr den Hiskia und die Bewohner Jerusalems aus der Gewalt des Königs Sanherib von Assyrien und aus der Gewalt aller (seiner übrigen Feinde) und verschaffte ihnen Ruhe auf allen Seiten. 23Und viele brachten dem HErrn Gaben nach Jerusalem und dem König Hiskia kostbare Geschenke, so dass er fortan bei allen Völkern in hohem Ansehen stand. 24Als Hiskia zu jener Zeit auf den Tod erkrankte, betete er zum HErrn, und dieser erhörte ihn und gab ihm ein Wunderzeichen. 25Aber Hiskia bewies sich für die ihm erwiesene Wohltat nicht dankbar, sondern sein Herz überhob sich; darum brach ein Zorngericht über ihn und über Juda und Jerusalem herein. 26Weil aber Hiskia sich nunmehr wegen seines Hochmuts demütigte, er samt der Bevölkerung von Jerusalem, erging das Zorngericht des HErrn über sie nicht schon bei Lebzeiten Hiskias.
2.Chron. 32,19 bis 2.Chron. 32,26 - Menge (1939)