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Psalm 12

Klage über die Macht der Bösen

1Dem Vorsänger, auf der Scheminith. Ein Psalm von David.

2Rette, Jahwe! Denn der Fromme ist dahin, denn die Treuen sind verschwunden unter den Menschenkindern. 3Sie reden Falschheit, ein jeder mit seinem Nächsten; ihre Lippen schmeicheln, mit doppeltem Herzen reden sie.

4Jahwe wird ausrotten alle schmeichelnden Lippen, die Zunge, die große Dinge redet, 5die da sagen: Wir werden überlegen sein mit unserer Zunge, unsere Lippen sind mit uns; wer ist unser Herr? (Ps. 73,8-9)

6Wegen der gewalttätigen Behandlung der Elenden, wegen des Seufzens der Armen will ich nun aufstehen, spricht Jahwe; ich will in Sicherheit stellen den, der danach schmachtet.

7Die Worte Jahwes sind reine Worte Silber, das geläutert in dem Schmelztiegel zur Erde fließt, siebenmal gereinigt. (Ps. 19,9) 8Du, Jahwe, wirst sie bewahren, wirst sie behüten vor diesem Geschlecht ewiglich. 9Die Gesetzlosen wandeln ringsumher, wenn die Gemeinheit erhöht ist bei den Menschenkindern. (Spr. 28,12)

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Apg. 2,20 bis Apg. 2,27 - Elberfelder (1905)


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