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Psalm 120

Die Feinde des Friedens

 1  Ein Lied für den Aufstieg zum Tempel.

Zu Jahwe rief ich in meiner Not, / und er antwortete mir.  2  "Jahwe, rette mich vor diesen Lügenmäulern / und vor ihren falschen Zungen!"

 3  Was soll Gott dir noch tun, / was alles dir antun, / du betrügerische Zunge?  4  Scharfe Pfeile eines Kriegers, / die wie glühende Holzkohlen[*]Holzkohlen. Gemeint ist die besonders gute Holzkohle, die aus Ginsterholz gewonnen wurde. sind?

 5  Weh mir, dass ich Gast in Meschech[*]Meschech. Das Volk der Moscher im Gebiet zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer. war, / dass ich in Kedars[*]Kedar. Räuberischer Nomadenstamm in der syrisch-arabischen Wüste. Meschech und Kedar stehen für "Barbaren". Zelten wohnte!  6  Viel zu lange lebte ich bei den Friedensverächtern.  7  Ich will Frieden, so rede ich auch, / doch sie sind nur für den Krieg.

 

© 2019 by Karl-Heinz Vanheiden (Textstand 19.12)
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2Der Herr hat alle Wohnungen Jakobs ohne Barmherzigkeit vertilgt; er hat die Festen der Tochter Juda abgebrochen in seinem Grimm und geschleift; er hat entweiht beide, ihr Königreich und ihre Fürsten. 3Er hat alle Hörner Israels in seinem grimmigen Zorn zerbrochen; er hat seine rechte Hand hinter sich gezogen, da der Feind kam, und hat in Jakob ein Feuer angesteckt, das umher verzehrt. 4Er hat seinen Bogen gespannt wie ein Feind; seine rechte Hand hat er geführt wie ein Widersacher und hat erwürgt alles, was lieblich anzusehen war, und seinen Grimm wie ein Feuer ausgeschüttet in der Hütte der Tochter Zion. 5Der HErr ist gleich wie ein Feind; er hat vertilgt Israel; er hat vertilgt alle ihre Paläste und hat seine Festen verderbt; er hat der Tochter Juda viel Klagens und Leides gemacht. 6Er hat sein Gezelt zerwühlt wie einen Garten und seine Wohnung verderbt; der HErr hat zu Zion Feiertag und Sabbat lassen vergessen und in seinem grimmigen Zorn König und Priester schänden lassen. 7Der Herr hat seinen Altar verworfen und sein Heiligtum entweiht; er hat die Mauern ihrer Paläste in des Feindes Hände gegeben, dass sie im Hause des HErrn geschrien haben wie an einem Feiertag. 8Der HErr hat gedacht zu verderben die Mauer der Tochter Zion; er hat die Richtschnur darübergezogen und seine Hand nicht abgewendet, bis er sie vertilgte; die Zwinger stehen kläglich, und die Mauer liegt jämmerlich. 9Ihre Tore liegen tief in der Erde; er hat die Riegel zerbrochen und zunichte gemacht. Ihr König und ihre Fürsten sind unter den Heiden, wo sie das Gesetz nicht üben können und ihre Propheten kein Gesicht vom HErrn haben.

Klagel. 2,2 bis Klagel. 2,9 - Luther (1912)