1 Dem Chorleiter. Ein Psalmlied von David.
2 Rette mich, Jahwe, vor bösen Menschen, / schütze mich vor den Männern roher Gewalt, 3 die ständig über Bosheiten brüten. / Täglich zetteln sie Kriege an. 4 Sie haben scharfe Zungen, spitz wie Schlangen, / hinter ihren Lippen verbirgt sich Natterngift. (Röm. 3,13)
5 Bewahre mich, Jahwe, vor den Händen der Bösen! / Gib mir Schutz vor den gewalttätigen Männern, / die entschlossen sind, mich niederzuwerfen. 6 Die Stolzen haben mir Fallen gestellt, / mir Schlingen und Netze gelegt, / mir den Wegrand gefährlich gemacht.
7 Ich sage zu Jahwe: "Du bist mein Gott! / Hör mein Flehen, Jahwe, ich schreie zu dir! (Ps. 22,11) 8 Jahwe, mein Herr, du Schutzmacht meines Heils! / Am Tag der Waffen hast du meinen Kopf beschützt. 9 Gib dem Gottlosen nicht, was er will, Jahwe! / Lass seinen Anschlag niemals gelingen!"
10 Wenn meine Feinde rundum sich erheben, / dann fallen ihre bösen Worte auf sie selbst zurück. (Ps. 7,17) 11 Es regne glühende Kohlen auf sie! / Ins Feuer stürze Gott sie, in Abgründe hinein, / aus denen sie nicht mehr entkommen! 12 Kein Platz für böse Zungen sei im Land! / Unglück soll die Gewalttäter hetzen bis zu ihrem Sturz!
13 Ich weiß, dass Jahwe sich um die Belange der Schwachen / und um das Recht der Armen kümmern wird. 14 Gewiss, die Gerechten loben deinen Namen, / und die Aufrichtigen wohnen vor dir.
© 2019 by Karl-Heinz Vanheiden (Textstand 19.12)
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22Ihr dagegen seid zum Berg Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes gekommen, zu dem Jerusalem im Himmel, wo sich unzählbare Engelscharen zu einem Fest versammelt haben. 23Ihr seid zur Gemeinde der erstgeborenen Kinder Gottes gekommen, deren Namen im Himmel aufgeschrieben sind. Ihr seid zu Gott selbst gekommen, dem Richter von allen, und zu den Gerechten, die schon am Ziel sind, denn ihr Geist ist bei Gott. 24Ihr seid zu Jesus gekommen, dem Vermittler eines neuen Bundes, und zu dem Reinigungsblut, das viel besser redet als das Blut Abels. 25Hütet euch also davor, den abzuweisen, der zu euch spricht! Schon die Israeliten entkamen ihrer Strafe nicht, als sie den abwiesen, der von einem Ort auf der Erde zu ihnen sprach. Wie viel schlimmer wird es uns ergehen, wenn wir den ablehnen, der vom Himmel her zu uns spricht. 26Damals erschütterte seine Stimme die Erde, aber jetzt hat er die Zusage gegeben: "Noch einmal werde ich alles erschüttern, nicht nur die Erde, sondern auch den Himmel." 27Die Worte "noch einmal" zeigen, dass bei dieser Erschütterung die ganze geschaffene Welt umgewandelt werden soll; bleiben wird nur das, was nicht erschüttert werden kann. 28Auf uns wartet also ein unerschütterliches Reich. Deshalb wollen wir dankbar sein, denn dadurch dienen wir Gott, wie es ihm gefällt: in Ehrfurcht und heiliger Scheu. 29Denn auch unser Gott ist ein vernichtendes Feuer.
Hebr. 12,22 bis Hebr. 12,29 - NeÜ bibel.heute (2019)