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Das erste Buch Samuel

Gott erweckt einen König in Israel

In den ältesten hebräischen Handschriften sind die beiden Samuelbücher nicht getrennt. Erst die im 3. Jahrhundert v.Chr. entstandene griechische Übersetzung des Alten Testaments (Septuaginta) nahm die Teilung vor, die seitdem in allen Bibelausgaben (auch den hebräischen) beibehalten wurde.

Das erste Buch Samuel beschreibt einen Zeitraum von ungefähr 100 Jahren. Es beginnt mit der Geburt Samuels (um 1120 v.Chr.) und beschreibt die geschichtlichen Ereignisse des beginnenden Königtums in Israel. Nach 1. Chronik 29,29 hat Samuel wenigstens einen Teil des Buches geschrieben. Der eigentliche Verfasser ist uns aber unbekannt. Er müsste mindestens noch im Jahr 931 v.Chr. gelebt haben, als Israel sich in Nord- und Südreich teilte, was 1. Samuel 27,6 durch die Erwähnung der Könige von Juda (nicht Israel) angedeutet ist. Samuel ist die zentrale Gestalt in den ersten Kapiteln. Er hat die Aufgabe, die weiteren Hauptpersonen Saul und David auf ihren Dienst vorzubereiten.

Wie Israel zu einem König kommt, der aber Gott ungehorsam ist und den von Gott bestimmten künftigen König verfolgt.

1-8: Samuel, der letzte Richter

1. Samuel 1
  1, 1: Eine Frau betet um einen Sohn
 
1. Samuel 2
  2, 1: Hannas Loblied
  2, 11: Missstände am Heiligtum
  2, 27: Gerichtsankündigung für Elis Familie
 
1. Samuel 3
  3, 1: Samuels Berufung
 
1. Samuel 4
  4, 1: Der Verlust der Bundeslade
  4, 12: Elis Tod
 
1. Samuel 5
  5, 1: Die Bundeslade bei den Philistern
 
1. Samuel 6
  6, 1: Die Bundeslade kommt zurück
 
1. Samuel 7
  7, 2: Samuel als Richter
 
1. Samuel 8
  8, 1: Israel bekommt einen König
 

9-15: Saul, der erste König

1. Samuel 9
  9, 1: Saul kommt zu Samuel
 
1. Samuel 10
  10, 1: Saul wird zum König gesalbt
  10, 17: Saul wird König über Israel
 
1. Samuel 11
  11, 1: Sauls Sieg über die Ammoniter
 
1. Samuel 12
  12, 1: Samuels Abschiedsrede
 
1. Samuel 13
  13, 1: Samuel widersteht Saul
  13, 15: Israel ohne Waffen
 
1. Samuel 14
  14, 1: Jonatans Heldentat
  14, 16: Der Sieg über die Philister
  14, 24: Sauls voreiliger Schwur
  14, 47: Sauls Kriege
  14, 49: Sauls Familie
 
1. Samuel 15
  15, 1: Sauls Sieg und seine Verwerfung
 

16-31: David – Vorbereitung zum Königtum

Davids Wahl zum König (16-17)

1. Samuel 16
  16, 1: David wird zum König gesalbt
  16, 14: David am Hof Sauls
 
1. Samuel 17
  17, 1: David besiegt Goliat
 

Davids Wirken am Hof (18-19)

1. Samuel 18
  18, 1: Davids Freundschaft mit Jonatan
  18, 5: Sauls Eifersucht auf David
 
1. Samuel 19
  19, 1: Saul versucht David zu töten
 

Davids Verhalten als Flüchtling (20-31)

1. Samuel 20
  20, 1: Jonatans Freundschaft
 
1. Samuel 21
  21, 1: David bei den Priestern in Nob
  21, 11: David bei Achisch von Gat
 
1. Samuel 22
  22, 1: David findet Schicksalsgenossen
  22, 6: Sauls Rache an den Priestern von Nob
 
1. Samuel 23
  23, 1: David befreit Keïla
  23, 14: David in der Wüste Sif
  23, 19: David wird verraten
 
1. Samuel 24
  24, 1: Davids Großmut
 
1. Samuel 25
  25, 1: David und Abigajil
 
1. Samuel 26
  26, 1: David beschämt Saul zum zweiten Mal
 
1. Samuel 27
  27, 1: David bei den Philistern
 
1. Samuel 28
  28, 3: Saul sucht Rat bei einem Toten
 
1. Samuel 29
  29, 1: David muss nicht gegen Israel kämpfen
 
1. Samuel 30
  30, 1: David vernichtet die Amalekiter
 
1. Samuel 31
  31, 1: Sauls Ende

 

© 2019 by Karl-Heinz Vanheiden (Textstand 19.12)
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3Da sagte der HErr zum Satan: »Hast du auch auf meinen Knecht Hiob achtgegeben? Denn so wie er ist kein Mensch auf der Erde, so fromm und rechtschaffen, so gottesfürchtig und dem Bösen feind; noch immer hält er an seiner Frömmigkeit fest, wiewohl du mich gegen ihn gereizt hast, ihn ohne Grund unglücklich zu machen.« 4Der Satan aber erwiderte dem HErrn: »Haut um Haut! Ja alles, was ein Mensch hat, gibt er für sein Leben hin. 5Aber strecke nur einmal deine Hand aus und lege sie an sein Gebein und sein Fleisch, so wird er sich sicherlich offen von dir lossagen!« 6Da sagte der HErr zum Satan: »Gut! er soll in deine Gewalt gegeben sein: nur sein Leben sollst du schonen!« 7Da ging der Satan vom HErrn hinweg und schlug Hiob mit bösartigen Geschwüren von der Fußsohle bis zum Scheitel, 8so dass er sich eine Scherbe nahm, um sich mit ihr zu schaben, während er mitten in der Asche saß. 9Da sagte seine Frau zu ihm: »Hältst du denn immer noch an deiner Frömmigkeit fest? Sage dich los von Gott (= verfluche doch Gott) und stirb!« 10Er aber antwortete ihr: »Du redest, wie die erste beste Törin reden würde! Das Gute haben wir von Gott hingenommen und sollten das Schlimme nicht auch hinnehmen?« Bei allen diesen Heimsuchungen versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen.

Hiob 2,3 bis Hiob 2,10 - Menge (1939)