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Der Epheser-Brief

Die Herrlichkeit der göttlichen Erlösung

Es kam anders, als Paulus in seinem Brief an Titus vermutete (Titus 3,12). Mitten im Winter segelte das Gefangenenschiff von Melite, dem südlichen Rumpf der westgriechischen Insel Kephallenia, in Richtung Italien ab. Paulus durfte seine Freunde mitnehmen, musste aber einen von ihnen, Trophimus, wegen einer schweren Erkrankung auf der Insel zurücklassen. Er konnte gerade noch eine Nachricht an Timotheus weitergeben, möglichst umgehend zu ihm nach Rom zu kommen. In Rom durfte Paulus dann mit dem Soldaten, der ihn bewachte, in eine eigene Wohnung ziehen und dort die gute Botschaft von Jesus Christus zwei Jahre lang ungehindert lehren.

In dieser Zeit, also um das Jahr 60 n.Chr., ist der Epheserbrief wahrscheinlich als erster der "Gefangenenbriefe" entstanden, denn Paulus schrieb ihn allein. Er richtete ihn als Rundbrief an die von Ephesus aus entstandenen Gemeinden in der Provinz Asia. Tychikus (6,21) würde den Brief auf seiner Reise nach Kolossä (Kolosser 4,7-8) überbringen.

Im ersten Teil des Briefes (Kapitel 1-3) beschreibt Paulus die Herrlichkeit der Erlösung, die die Christen durch Jesus Christus erhalten haben, und im zweiten Teil (Kapitel 4-6) die Praxis der Erlösung, das Verhalten, das sich für die Christen aus der Erlösung ergibt.

Paulus zeigt die Stellung der Gläubigen in Christus und die Herrlichkeit der Gemeinde, aber auch das geistliche Leben in der Praxis.

1-3: Das Geschenk des Lebens in Christus

In Christus erwählt und versiegelt (1)

Epheser 1
  1, 3: Was Gott uns geschenkt hat
  1, 15: Was wir erkennen sollen
 

In Christus gerettet und vereint (2)

Epheser 2
  2, 1: Wozu Gott uns geschaffen hat
  2, 11: Was Gott aus uns gemacht hat
 

In Christus die eine Gemeinde (3)

Epheser 3
  3, 1: Was unsere Aufgabe ist
  3, 14: Wofür wir beten sollen
 

4-6: Die Praxis des Lebens in Christus

Als neue Menschen leben (4)

Epheser 4
  4, 1: Bewahrt die Einheit!
  4, 7: Dient euch gegenseitig!
  4, 17: Lebt als neue Menschen!
 

Nachahmer Gottes sein (5-6)

Epheser 5
  5, 15: Lasst euch vom Geist Gottes erfüllen!
  5, 22: Unterordnung und Liebe
 
Epheser 6
  6, 1: Gehorsam und Erziehung
  6, 5: Ehrlichkeit und Nachsicht

Standhalten im Glaubenskampf (6)

  6, 10: Kämpft mit Gottes Waffen!

 

© 2019 by Karl-Heinz Vanheiden (Textstand 19.12)
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22In deinen Wohnorten magst du es verzehren, der Unreine und der Reine ohne Unterschied, wie das Fleisch der Gazelle und des Hirsches. 23Nur sein Blut darfst du nicht genießen: auf die Erde musst du es wie Wasser schütten (oder: fließen lassen).« 1»Beobachte den Monat Abib (März/April) und feiere das Passah zu Ehren des HErrn, deines Gottes; denn im Monat Abib hat der HErr, dein Gott, dich bei Nacht aus Ägypten hinausgeführt. 2Du sollst dann für den HErrn, deinen Gott, als Passahopfer Kleinvieh und Rinder an der Stätte schlachten (oder: opfern), die der HErr erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen. 3Du darfst nichts Gesäuertes dazu (d.h. zu ihm hinzu) essen: sieben Tage lang sollst du ungesäuertes Brot als „Elendskost“ (oder: Notstandsbrot) dazu genießen – denn in ängstlicher Eile bist du aus dem Lande Ägypten weggezogen –, damit du an den Tag deines Auszugs aus dem Lande Ägypten zurückdenkst, solange du lebst. 4Sieben Tage lang darf bei dir kein Sauerteig in deinem ganzen Gebiet zu finden sein, und von dem Fleisch, das du am Abend des ersten Tages schlachtest (oder: opferst), darf nichts über Nacht bis zum folgenden Morgen übrigbleiben. 5Du darfst das Passah nicht in irgendeinem deiner Wohnorte schlachten (oder: opfern), die der HErr, dein Gott, dir gibt, 6sondern an der Stätte, die der HErr, dein Gott, erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen: dort sollst du das Passah abends bei Sonnenuntergang zu der Zeit deines Auszugs aus Ägypten schlachten

5.Mose 15,22 bis 5.Mose 16,6 - Menge (1939)