1 Dem Chorleiter. Ein Lied zur Begleitung mit Saitenspiel. Ein Psalm.
2 Gott sei uns gnädig und segne uns; / er lasse sein Angesicht über uns leuchten, (4.Mose 6,24-25) 3 dass man seinen Weg auf der Erde erkennt, / seine Hilfe unter allen Nationen.
4 Die Völker sollen dich loben, Gott, / alle Völker sollen dir danken! (Ps. 117,1) 5 Nationen freuen sich und jubeln, / denn du richtest die Völker gerecht. / Du lenkst alle Nationen der Erde.
6 Die Völker sollen dich loben, Gott, / alle Völker sollen dir danken! 7 Die Erde gibt ihren Ertrag. / Es segnet uns Gott, unser Gott. (Ps. 65,10) 8 Gott wird uns segnen, / und fürchten wird ihn die ganze Welt. (Ps. 33,8)
© 2019 by Karl-Heinz Vanheiden (Textstand 19.12)
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Digitalisierte historische Bibelausgaben des 16. und 18. Jh. (auf bibellogos.info): Hebräisch: Psalm 66,19 bis 68,24; Luther (1570): Psalm 66,15 bis 68,19
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1Jona ärgerte sich sehr darüber. Voller Zorn 2betete er zu Jahwe: "Ach, Jahwe! Genau das habe ich mir gedacht, als ich noch zu Hause war! Deshalb wollte ich ja nach Tarschisch fliehen. Ich wusste doch, dass du ein gnädiger und barmherziger Gott bist, dass du große Geduld hast und deine Güte keine Grenzen kennt, und dass du einer bist, dem das angedrohte Unheil leidtut. 3Nimm jetzt mein Leben von mir, Jahwe! Denn es wäre besser für mich, zu sterben, als weiterzuleben." 4Aber Jahwe fragte: "Ist es recht von dir, so zornig zu sein?" 5Da verließ Jona die Stadt und baute sich östlich davon eine Laubhütte. Er setzte sich in ihren Schatten, um zu sehen, was mit der Stadt passieren würde. 6Da ließ Jahwe-Gott eine Rizinusstaude über Jona emporwachsen. Sie sollte ihm Schatten spenden und ihn so von seinem Missmut befreien. Jona freute sich riesig über die Staude. 7Aber als am nächsten Tag die Morgenröte heraufzog, schickte Gott einen Wurm, der die Rizinusstaude annagte, sodass sie verdorrte. 8Als dann die Sonne aufging, ließ Gott einen heißen Ostwind kommen. Dazu stach die Sonne auf Jonas Kopf, sodass er fast ohnmächtig wurde. Da wünschte er sich den Tod und sagte: "Es wäre besser für mich, zu sterben, als weiterzuleben!"