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Der Prophet Hosea

Gottes Liebe zu seinem treulosen Volk

Noch gegen Ende der Regierungszeit Jerobeams II. wurde Hosea zum Propheten berufen. Er musste den Niedergang des Nordreiches und den Untergang der Hauptstadt Samaria 722 v.Chr. erleben und noch zusehen, wie Israel in die assyrische Gefangenschaft geführt wurde. Von leidenschaftlicher Liebe zu seinem Volk erfüllt, predigte und lebte er ihnen 40 Jahre lang vor, wie Gott über sie dachte. Der Prophet Hosea ist der einzige der Schriftpropheten, der aus dem Nordreich Israel stammte und dessen Botschaft hauptsächlich an dieses Königreich gerichtet war. Er ließ sein Volk vor Gottes Gericht erschrecken, zeigte den Israeliten aber immer wieder auch die lockende Liebe ihres Gottes. Hosea gilt als der "Johannes des Alten Testaments". Sein Name bedeutet "Rettung".

Wie Hosea durch die Heirat einer Hure Gottes Liebe zu Israel symbolisieren muss, aber auch dessen Bestrafung und Wiederannahme.

1-3: Die Tragödie einer treulosen Frau

Hoseas Ehe (1)

Hosea 1
  1, 2: Hoseas Familie als Bild für Israel
 

Hoseas Scheidung (2)

Hosea 2
  2, 4: Die treulose Frau Israel
  2, 18: Ein neuer Bund
 

Hoseas Wiederheirat (3)

Hosea 3
 

4-14: Die Tragödie eines treulosen Volkes

Israels Schuld (4-7)

Hosea 4
  4, 1: Anklage gegen Israel
 
Hosea 5
  5, 1: Abrechnung mit dem Volk
 
Hosea 6
  6, 1: Sie haben ihre Einstellung nicht wirklich geändert
  6, 7: Israel und Juda – reif fürs Gericht
 
Hosea 7
  7, 3: Königsmacher und Königsmörder
  7, 8: Die verfehlte Politik
 

Israels Bestrafung (8-10)

Hosea 8
  8, 1: Abrechnung mit Israel
 
Hosea 9
  9, 1: Die Vergeltung ist da
  9, 10: Israel einst und jetzt
 
Hosea 10
  10, 1: Reiche Opfer – falsches Herz
 

Israels Wiederherstellung (11-14)

Hosea 11
  11, 1: Gottes große Liebe
 
Hosea 12
  12, 1: Das unzuverlässige Volk
 
Hosea 13
  13, 1: Letzte Abrechnung mit Israel
 
Hosea 14
  14, 2: Umkehr bringt Segen

 

© 2019 by Karl-Heinz Vanheiden (Textstand 19.12)
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16Im Morgengrauen des dritten Tages begann es zu donnern und zu blitzen. Eine schwere Wolke lag auf dem Berg, und das überlaute Dröhnen eines Schofar-Horns war zu hören. Das Volk im Lager zitterte vor Angst. 17Doch Mose führte es aus dem Lager heraus, Gott entgegen. Am Fuß des Berges stellten sie sich auf. 18Der ganze Berg Sinai war in dichten Rauch gehüllt, weil Jahwe im Feuer auf ihn herabgekommen war. Rauch stieg von ihm auf wie von einem Schmelzofen. Der ganze Berg wurde von einem gewaltigen Beben geschüttelt. 19Das Dröhnen des Schofar wurde immer lauter. Mose rief, und Gott antwortete ihm mit Donnerstimme. 20Dann stieg Jahwe ganz auf den Gipfel des Berges herab und rief Mose zu sich. Mose stieg hinauf. 21Jahwe sagte zu ihm: "Geh noch einmal zurück und warne das Volk, dass sie ja nicht zu Jahwe durchbrechen, um ihn zu sehen. Sonst würden viele von ihnen den Tod finden. 22Auch die Priester, die sich Jahwe nähern, müssen sich dafür weihen, sonst ist ihr Leben in Gefahr." 23Mose sagte zu Jahwe: "Das Volk kann gar nicht auf den Berg Sinai steigen, denn du hast uns ja gewarnt und befohlen, eine Grenze um den Berg zu ziehen und ihn für heilig zu erklären."

2.Mose 19,16 bis 2.Mose 19,23 - NeÜ bibel.heute (2019)