Das Buch Josua ist das Kriegs- und Siegesbuch des Alten Testaments. Sein Generalthema ist die Eroberung des verheißenen Landes, die Israel allein der Treue Gottes zu verdanken hat. Kapitel 1-12 umspannen die ersten sieben Jahre nach Moses Tod. Die beiden letzten Kapitel beschreiben Ereignisse, die etwa 24 Jahre später stattfanden. Dazwischen ist die Verteilung des Landes dokumentiert. Josua, der in der ägyptischen Sklaverei geboren wurde und im Alter von 110 Jahren um 1375 v.Chr. als Nachfolger Moses in Kanaan starb, ist die Hauptperson. Einige Teile des Buches (Josua 24,26) stammen von ihm selbst, während das ganze Werk nur wenige Jahrzehnte nach seinem Tod zusammengestellt wurde, vielleicht schon von Pinhas.
Wie die Israeliten das von Gott versprochene Land nach und nach eroberten.
© 2019 by Karl-Heinz Vanheiden (Textstand 19.12)
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10Aber auch sie sollen zunächst einer Prüfung unterzogen werden (oder: eine Probe durchmachen) und erst dann den Dienst ausüben, wenn sie unbescholten (erfunden) sind. 11Ebenso müssen auch ihre Frauen ehrbar sein, nicht klatschsüchtig, nüchtern (= ernst), zuverlässig in allen Beziehungen. 12Die Gehilfen sollen jeder nur eines Weibes Mann sein und müssen die Leitung ihrer Kinder und ihres eigenen Hauswesens gut versehen; 13denn die, welche den Dienst als Gehilfen gut versehen haben, erwerben sich dadurch eine wertvolle Vertrauensstellung und das Recht, im Vertrauen auf Christus Jesus mit voller Zuversicht aufzutreten. 14Dies schreibe ich dir in der Hoffnung, recht bald zu dir kommen zu können; 15sollte sich mein Kommen jedoch verzögern, so sollst du dir klar darüber sein, wie man sich im Hause Gottes zu verhalten hat, das da ist die Gemeinde des lebendigen Gottes, die Säule und Grundfeste der Wahrheit. 16Und etwas unbestreitbar Großes ist das Geheimnis der Gottseligkeit: »Er, der geoffenbart ist im Fleisch, als gerecht erwiesen im Geist, erschienen den Sendboten, verkündigt (= gepredigt) unter den Völkern, gläubig angenommen in der Welt, emporgehoben in die Herrlichkeit.« 1Der Geist aber kündigt ausdrücklich an, dass in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, weil sie sich irreführenden Geistern und Lehren, die von Dämonen herrühren, zuwenden,
1.Tim. 3,10 bis 1.Tim. 4,1 - Menge (1939)