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Der Prophet Sacharja

Gott bewegt die Welt und wohnt wieder unter seinem Volk

Der Prophet Sacharja wurde im November des Jahres 520 v.Chr. von Gott an die Seite Haggais berufen. In Kapitel 2,8 wird er als junger Mann bezeichnet. Seine Botschaften bedeuteten eine entscheidende Ermutigung für das am Tempel bauende Volk. Zuerst empfing er eine Reihe von acht Nachtgesichten, dann gab er die göttliche Antwort auf die Frage nach bestimmten Fastentagen weiter und verkündigte im letzten Teil seines Buches, wie Israel in den Strudel internationaler Machtkämpfe hineingerissen, zuletzt aber durch das Kommen seines Messias-Königs errettet werden würde. Man nimmt an, dass der letzte Teil seines Buches aus einer späteren Phase seines Dienstes stammt, vielleicht um 470 v.Chr. Bei Sacharja finden sich auffällig viele Weissagungen über den Messias Israels.

Wie Gott das am Tempel bauende Volk ermutigt und verspricht, wieder bei ihnen zu sein.

1-6: Das Wort in Visionen

Kehrt um, denn Gott kehrt zurück (1)

Sacharja 1
  1, 1: Der Ruf zur Umkehr
  1, 7: Der Reiter (1. Vision)
 

Jahwe wird wieder in Jerusalem wohnen (2)

Sacharja 2
  2, 1: Die Hörner (2. Vision)
  2, 5: Die feurige Mauer (3. Vision)
 

Ermutigung der beiden Führer im Volk (3-4)

Sacharja 3
  3, 1: Der Hohe Priester (4. Vision)
 
Sacharja 4
  4, 1: Der Leuchter (5. Vision)
 

Die Gottlosigkeit verlässt das Land (5-6)

Sacharja 5
  5, 1: Die fliegende Rolle (6. Vision)
  5, 5: Die Frau im Fass (7. Vision)
 
Sacharja 6
  6, 1: Die vier Wagen (8. Vision)
  6, 9: Krönung des Hohen Priesters
 

7-8: Das Wort zum Fasten

Die Frage: Sollen wir noch fasten? (7)

Sacharja 7
  7, 1: Die Fastenfrage
  7, 4: Die erste Antwort
 

Die Antwort: Aus Fasten werden Feste! (8)

Sacharja 8
  8, 1: Fünf Verheißungen
  8, 9: Zwei Ermutigungen
  8, 18: Die zweite Antwort
  8, 20: Erweckung unter den Völkern
 

9-14: Das Wort als Last

Gott sucht die Nachbarvölker heim (9)

Sacharja 9
  9, 1: Die Nachbarn Israels
  9, 9: Die Ankunft des Königs
  9, 11: Gottes Waffe: Israel
 

Falsche und richtige Hirten (10-11)

Sacharja 10
  10, 1: Musterung der Götzendiener
  10, 4: Gottes Held: Israel
 
Sacharja 11
  11, 1: Das Heulen der Hirten
  11, 4: Zwei Hirten
 

Der Messias rettet und erhöht die Stadt (12-14)

Sacharja 12
  12, 1: Jerusalem: belagert und gerettet
  12, 10: Der Durchbohrte
 
Sacharja 13
  13, 2: Ausrottung der Götzendiener
  13, 7: Der geschlagene Hirt
 
Sacharja 14
  14, 1: Jerusalem: von Jahwe erhöht

Die Anbetung des Messias (14)

  14, 12: Die Herrschaft des Königs
  14, 20: Dann wird alles heilig sein

 

© 2019 by Karl-Heinz Vanheiden (Textstand 19.12)
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13Auch die Höhen, die östlich von Jerusalem, südlich vom Unheilsberge (= Ölberge) lagen, die der König Salomo von Israel zu Ehren der Astarte, des gräulichen Götzen der Sidonier, und für Kamos, das Scheusal der Moabiter, und für Milkom, den gräulichen Götzen der Ammoniter, errichtet hatte, ließ der König entweihen; 14ebenso zertrümmerte er die Malsteine und ließ die Götzenbäume umhauen und ihren Platz mit Menschengebeinen anfüllen. 15Aber auch den Altar zu Bethel, die Höhe, welche Jerobeam, der Sohn Nebats, der Israel zur Sünde verführte, hergestellt hatte, auch diesen Altar samt der Höhe ließ er niederreißen; er verwüstete die Höhe mit Feuer, zermalmte sie (d.h. die Steine des Altars) zu Staub und verbrannte das Standbild der Aschera. 16Als Josia dabei umherblickte und die Gräber dort am Bergabhang wahrnahm, sandte er Leute hin, ließ die Gebeine aus den Gräbern herausnehmen und auf dem Altar verbrennen und entweihte ihn auf diese Weise gemäß der Drohung des HErrn, die der Gottesmann einst ausgesprochen hatte, der diese Dinge voraussagte. 17Als er dann fragte: »Was ist das für ein Grabmal, das ich dort sehe?«, antworteten ihm die Leute der Stadt: »Das ist das Grab des Gottesmannes, der aus Juda gekommen war und das angesagt hat, was du jetzt am Altar von Bethel getan hast.« 18Da befahl er: »Lasst ihn liegen, niemand störe seine Gebeine in ihrer Ruhe!« So ließ man denn seine Gebeine unversehrt samt den Gebeinen des Propheten, der aus Samaria war. – 19Außerdem beseitigte Josia auch alle Höhenheiligtümer, die sich in den Ortschaften Samarias befanden und die von den israelitischen Königen angelegt waren, um (den HErrn) zum Zorn zu reizen; er verfuhr mit ihnen gerade so, wie er zu Bethel verfahren war. 20Alle Höhenpriester aber, die daselbst waren, ließ er auf den Altären schlachten und Menschengebeine darauf verbrennen; alsdann kehrte er nach Jerusalem zurück.

2.Kön. 23,13 bis 2.Kön. 23,20 - Menge (1939)