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Sprüche 8

Ruf der Weisheit (Lektion 13)

 1  Hört doch, wie die Weisheit ruft, / wie die Einsicht ihre Stimme erhebt! (Spr. 1,20-33)  2  Sie steht an den Straßen, dass jeder sie sieht, / sie hat sich an die Kreuzungen gestellt,  3  sie hält sich an den Stadttoren auf / und ruft an den Eingängen laut:  4  "Euch, ihr Leute, lade ich ein! / An alle Menschen wende ich mich.  5  Ihr Anfänger, lernt, was Klugheit ist! / Ihr Tagträumer, werdet endlich wach!  6  Hört zu, ich gebe euch einen wertvollen Rat! / Die Wahrheitsliebe öffnet mir den Mund.  7  Was ich sage, ist nichts als die Wahrheit, / denn ich verabscheue Gesetzlosigkeit.  8  Alle meine Worte sind recht, / keins davon ist hinterlistig und falsch.  9  Dem Einsichtigen sind sie alle recht / und dem, der sie verstehen will, klar.  10  Sucht meine Unterweisung und nicht Silberschmuck! / Nehmt Erkenntnis lieber an als reines Gold! (Spr. 3,14)  11  Weisheit ist besser als kostbare Perlen, / alle Juwelen ersetzen sie nicht."

 12  Ich, die Weisheit, bin mit der Klugheit im Bund. / Durch Umsicht finde ich Erkenntnis und Rat.  13  Jahwe zu ehren heißt Böses zu hassen. / Ja, ich hasse Hochmut und Stolz / und unrechtes Tun / und einen Mund, der die Worte verdreht. (Spr. 6,12-19)  14  Bei mir ist Hilfe und Rat. / Ich habe Einsicht und habe auch Macht.  15  Könige regieren durch mich / und Herrscher entscheiden gerecht. (Spr. 16,12; Pred. 10,16)  16  Durch mich versehen die Oberen ihr Amt, / die Vornehmen und die Verwalter des Rechts.

 17  Ich liebe, die mich lieben; / und die mich suchen, finden mich.  18  Ich biete Reichtum und Ehre, / bleibendes Gut und gerechten Lohn.  19  Was ihr von mir bekommt, ist besser als das reinste Gold / und wertvoller als erlesenes Silber.  20  Ich gehe den Weg der Gerechtigkeit, / und zwar mitten auf der Straße des Rechts.  21  Denen, die mich lieben, gebe ich, was bleibt, / und ihre Häuser fülle ich.

 22  Bevor alles anfing, besaß mich Jahwe, / vor seinen Werken, vor aller Zeit. (Hiob 28,27)  23  Schon ewig war ich eingesetzt, von Anfang an, / noch vor Beginn der Welt.  24  Als noch keine Meere waren, wurde ich geboren, / als es noch keine wasserreichen Quellen gab.  25  Noch vor den Hügeln wurde ich geboren; / die Berge waren noch nicht eingesenkt,  26  die Erde hatte er noch nicht gemacht, / das feste Land und seine Felder.  27  Als er den Himmel wölbte, war ich dabei, / als er den Kreis des Horizonts abmaß über dem Meer, (Hiob 26,10)  28  als er die Wolken hoch oben zusammenzog / und die Quellen aus der Tiefe sprudeln ließ;  29  als er das Meer in seine Schranken wies, / die es nicht überschreiten darf, / als er die Fundamente der Erde abmaß, (Hiob 38,10-11; Ps. 104,9)  30  da war ich als geliebtes Kind bei ihm. / Ich war seine Freude Tag für Tag / und spielte vor ihm allezeit.  31  Ich spielte auf dem Rund seiner Erde, / und es war meine Freude, bei den Menschen zu sein. (5.Mose 33,3)

 32  Nun denn, ihr jungen Leute, hört auf mich! / Wie glücklich sind alle, die auf meinen Wegen gehen!  33  Hört auf die Mahnung und schlagt sie nicht in den Wind! / Hört darauf und werdet klug!  34  Wie glücklich ist der, der auf mich hört, / der Tag und Nacht vor meinen Türen steht, / der in meinem Torweg wacht.  35  Denn wer mich findet, hat Leben gefunden / und das Wohlgefallen Jahwes. (Spr. 3,2)  36  Doch wer mich verfehlt, schadet sich selbst. / Alle, die mich hassen, lieben den Tod.

 

© 2019 by Karl-Heinz Vanheiden (Textstand 19.12)
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15Es bekam sogar die Macht, das Standbild des ersten Tieres zu beleben, sodass das Standbild reden konnte und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild nicht anbeteten. 16Außerdem sorgte das zweite Tier dafür, dass sich alle Menschen – Hohe und Niedrige, Reiche und Arme, Freie und Sklaven – ein Kennzeichen an ihre rechte Hand oder ihre Stirn machen ließen. 17Ohne dieses Kennzeichen – das war der Name des Tieres beziehungsweise die Zahl seines Namens – würde niemand mehr etwas kaufen oder verkaufen können. 18Hier ist Weisheit gefragt! Wer Verstand hat, kann herausfinden, was die Zahl des Tieres bedeutet, denn sie steht für den Namen eines Menschen. Die Zahl ist 666. 1Dann sah ich das Lamm auf dem Zionsberg stehen. Bei ihm waren 144.000 Menschen, auf deren Stirn sein Name und der Name seines Vaters geschrieben waren. 2Dann hörte ich vom Himmel her ein Geräusch, das wie das Tosen einer mächtigen Brandung und wie ein gewaltiges Donnerrollen klang, sich aber gleichzeitig wie Gesang von Harfenspielern anhörte. 3Dieser große Chor sang ein neues Lied vor dem Thron, den vier mächtigen Wesen und den Ältesten. Und niemand außer den 144.000 Erlösten, die Gott aus der Menschheit freigekauft hat, konnte dieses Lied lernen. 4Sie hatten sich dem Lamm gegenüber durch keinerlei Untreue schuldig gemacht, sondern sich wie eine Braut unberührt und rein gehalten, und sie folgen dem Lamm, wohin es auch geht. Als Erste waren sie für Gott und das Lamm freigekauft worden.

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