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Sprüche 1

1-9: Gelebte Weisheit

Einleitung

 1  Sprichwörter von Salomo Ben-David, / dem König von Israel. (1.Kön. 5,9-12)  2  Sie lehren Weisheit und Selbstbeherrschung, / um guten Rat zu verstehen  3  und Bildung zu erlangen, / einen Sinn für Recht und Aufrichtigkeit, / und zu leben, wie es richtig ist und recht.  4  Unerfahrenen geben sie Klugheit, / jungen Menschen Wissen und Besonnenheit.  5  Der Kluge hört zu und mehrt seine Kenntnis, / der Erfahrene lernt Führungskunst,  6  versteht Bildrede und Spruch, / Rätsel der Weisen und ihr Wort.

 7  Mit Ehrfurcht vor Jahwe beginnt die Erkenntnis. / Nur Narren verachten Weisheit und Zucht. (Spr. 9,10; Ps. 111,10; Hiob 28,28)

Warnung vor Verführung (Lektion 1)

 8  Höre, mein Sohn, auf die Mahnung deines Vaters, / verwirf die Weisung deiner Mutter nicht! (Spr. 6,20)  9  Denn sie bilden einen schönen Kranz für deinen Kopf / und eine schmückende Kette für deinen Hals. (Spr. 4,9)

 10  Mein Sohn, wenn Sünder dich beschwatzen, / dann geh nicht darauf ein!  11  Wenn sie sagen: "Komm mit uns! / Wir liegen im Hinterhalt und lauern auf Blut, / wir stellen den Ahnungslosen nach, einfach so!  12  Wir verschlingen sie wie der Tod; / wir reißen sie aus dem Leben, / befördern sie ins Grab!  13  Ihr Hab und Gut gehört dann uns, / und wir füllen unsere Häuser damit.  14  Komm, schließ dich uns an, / wir teilen die Beute gerecht!"

 15  Geh da nicht mit, mein Sohn! / Gib dich nicht mit solchen ab!  16  Denn sie haben nur Böses im Sinn / und sind schnell zu einer Bluttat bereit.  17  In den Augen aller Vögel / ist das Fangnetz ohne Absicht bestreut[*]bestreut. D.h. mit Köder..  18  Doch jene lauern auf ihr eigenes Blut, / sie stellen dem eigenen Leben nach.  19  Und so geht es jedem, der unehrlich reich werden will, / sein Raub raubt dem Räuber das Leben.

 20  Die Weisheit ruft auf der Straße, / auf den Plätzen erschallt ihre Stimme.  21  Man hört sie im lärmenden Gewühl / und auch an den Toren der Stadt: (Spr. 8,1)  22  "Wie lange noch, ihr Grünschnäbel, liebt ihr Einfältigkeit, / wie lange gefällt den Spöttern ihr Spott / und hassen die Dummen Erkenntnis?  23  Nehmt doch endlich meine Mahnung an! / Dann lasse ich meinen Geist sprudeln / und gebe meinen Worten freien Lauf.  24  Immer wieder rief ich euch an, / doch ihr habt gar nicht zugehört, / habt die ausgestreckte Hand nicht beachtet, (Jes. 65,2; Jes. 65,12)  25  wolltet die Mahnung nicht hören / und schlugt jeden Rat in den Wind.  26  Doch wenn das Unglück kommt, werde ich lachen. / Dann spotte ich über euch, (Spr. 3,34)  27  wenn das, was ihr fürchtet, wie ein Sturm über euch kommt, / wenn ihr bedrängt seid von Angst und Schrecken.  28  Dann schreit ihr nach mir, doch ich antworte nicht, / dann sucht ihr mich, doch ihr findet mich nicht. (Jes. 59,2; Micha 3,4)  29  Weil sie die Einsicht hassten / und es ablehnten, Jahwe zu ehren,  30  weil sie meinen Rat nicht hören wollten / und meine Mahnung verächtlich machten,  31  darum sollen sie essen, was sie sich eingebrockt haben, / sollen satt werden am eigenen Rat. (Jes. 3,10-11)  32  Denn Sturheit bringt die Beschränkten um, / die Dummen vernichtet ihre Sorglosigkeit. (Spr. 8,36)  33  Doch wer auf mich hört, hat nichts zu befürchten, / kann ohne Angst vor Unglück sein." (Spr. 8,34)

 

© 2019 by Karl-Heinz Vanheiden (Textstand 19.12)
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