Luther > AT > Sprüche > Kapitel 10 🢞 Luther mit Strongs

Sprüche 10

Salomos Lehren von Weisheit und Frömmigkeit.

 1  Dies sind die Sprüche Salomos. Ein weiser Sohn ist seines Vaters Freude; aber ein törichter Sohn ist seiner Mutter Grämen. (Spr. 15,20; Spr. 17,21; Spr. 17,25)

 2  Unrecht Gut hilft nicht; aber Gerechtigkeit errettet vor dem Tode.

 3  Der HErr lässt die Seele des Gerechten nicht Hunger leiden; er stößt aber weg der Gottlosen Begierde. (Ps. 37,19; Ps. 37,25)

 4  Lässige Hand macht arm; aber der Fleißigen Hand macht reich. (Spr. 6,6-11; Spr. 12,24; Spr. 12,27; Spr. 19,15; Spr. 28,19)

 5  Wer im Sommer sammelt, der ist klug; wer aber in der Ernte schläft, wird zu Schanden.

 6  Den Segen hat das Haupt des Gerechten; aber den Mund der Gottlosen wird ihr Frevel überfallen.

 7  Das Gedächtnis der Gerechten bleibt im Segen; aber der Gottlosen Name wird verwesen. (Hiob 18,17; Ps. 9,6)

 8  Wer weise von Herzen ist, nimmt die Gebote an; wer aber ein Narrenmaul hat, wird geschlagen.

 9  Wer unschuldig lebt, der lebt sicher; wer aber verkehrt ist auf seinen Wegen, wird offenbar werden.

 10  Wer mit Augen winkt, wird Mühsal anrichten; und der ein Narrenmaul hat, wird geschlagen. (Spr. 6,13)

 11  Des Gerechten Mund ist ein Brunnen des Lebens; aber den Mund der Gottlosen wird ihr Frevel überfallen. (Spr. 10,31; Spr. 13,14)

 12  Hass erregt Hader; aber Liebe deckt zu alle Übertretungen. (1.Petr. 4,8)

 13  In den Lippen des Verständigen findet man Weisheit; aber auf den Rücken der Narren gehört eine Rute.

 14  Die Weisen bewahren die Lehre; aber der Narren Mund ist nahe dem Schrecken.

 15  Das Gut des Reichen ist seine feste Stadt; aber die Armen macht die Armut blöde. (Spr. 18,11)

 16  Der Gerechte braucht sein Gut zum Leben; aber der Gottlose braucht sein Einkommen zur Sünde. (Luk. 16,19)

 17  Die Zucht halten ist der Weg zum Leben; wer aber der Zurechtweisung nicht achtet, der bleibt in der Irre.

 18  Falsche Mäuler bergen Hass; und wer verleumdet, der ist ein Narr.

 19  Wo viel Worte sind, da geht's ohne Sünde nicht ab; wer aber seine Lippen hält, ist klug.

 20  Des Gerechten Zunge ist köstliches Silber; aber der Gottlosen Herz ist wie nichts.

 21  Des Gerechten Lippen weiden viele; aber die Narren werden an ihrer Torheit sterben.

 22  Der Segen des HErrn macht reich ohne Mühe. (Ps. 127,2)

 23  Ein Narr treibt Mutwillen und hat noch dazu seinen Spott; aber der Mann ist weise, der aufmerkt.

 24  Was der Gottlose fürchtet, das wird ihm begegnen; und was die Gerechten begehren, wird ihnen gegeben. (Spr. 1,27; Ps. 37,4)

 25  Der Gottlose ist wie ein Wetter, das vorübergeht und nicht mehr ist; der Gerechte aber besteht ewiglich.

 26  Wie der Essig den Zähnen und der Rauch den Augen tut, so tut der Faule denen, die ihn senden.

 27  Die Furcht des HErrn mehrt die Tage; aber die Jahre der Gottlosen werden verkürzt. (Spr. 9,11; Spr. 14,27)

 28  Das Warten der Gerechten wird Freude werden; aber der Gottlosen Hoffnung wird verloren sein. (Ps. 9,19; Hiob 8,13)

 29  Der Weg des HErrn ist des Frommen Trotz; aber die Übeltäter sind blöde. (Spr. 3,26)

 30  Der Gerechte wird nimmermehr umgestoßen; aber die Gottlosen werden nicht im Lande bleiben. (Ps. 112,6; Spr. 2,22)

 31  Der Mund des Gerechten bringt Weisheit; aber die Zunge der Verkehrten wird ausgerottet. (Spr. 10,11; Ps. 37,30)

 32  Die Lippen der Gerechten lehren heilsame Dinge; aber der Gottlosen Mund ist verkehrt.

Sprüche 9 ←    Sprüche 10    → Sprüche 11

Textvergleich

Luther (Strongs)   Elberfelder (1905)   Menge (1939)   NeÜ bibel.heute (2019)   Schlachter (1951)   Vers für Vers Vergleich

Digitalisierte historische Bibelausgaben des 16. und 18. Jh. (auf bibellogos.info): Hebräisch: Sprüche 8,33 bis 10,16; Sprüche 10,17 bis 11,20; Luther (1570): Sprüche 9,1 bis 10,15; Sprüche 10,15 bis 11,19

Übersetzungen anderer Websites (in neuem Fenster): Schlachter (2000), Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen).

Bibeltext in hebräischer Sprache mit Wort für Wort Übersetzung (englisch), Wortkonkordanz (Strong-Verzeichnis) zur Bedeutung des jeweiligen hebräischen Wortes und weiteren Informationen finden Sie unter biblehub.com (in neuem Fenster): Ganzes Kapitel anzeigen oder einen einzelnen Vers direkt anzeigen (die Versnummerieung kann abweichend sein) Vers 1, Vers 2, Vers 3, Vers 4, Vers 5, Vers 6, Vers 7, Vers 8, Vers 9, Vers 10, Vers 11, Vers 12, Vers 13, Vers 14, Vers 15, Vers 16, Vers 17, Vers 18, Vers 19, Vers 20, Vers 21, Vers 22, Vers 23, Vers 24, Vers 25, Vers 26, Vers 27, Vers 28, Vers 29, Vers 30, Vers 31, Vers 32.

Text-Tools

Um einzelne Verse für eine Textverarbeitung in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie oben auf eine Versnummer klicken. Der Textverweis wird mitkopiert. Das gesamte Kapitel oder Teile daraus kann hier kopiert werden .

 

Zufallsbilder

Orte in der Bibel: Jerusalem - St. Anna-Kirche
Biblische Orte - Heshbon
Tiere in der Bibel - Chamäleon
Biblische Orte - Taufstelle
Biblische Orte - Ammonitenwand
Orte in der Bibel: Jerusalem - Geißelungskapelle
Tiere in der Bibel - Fuchs
Biblische Orte - Taufstelle
Biblische Orte - Nahal Ilan - Der Weg nach Emmaus
Biblische Orte - Taufstelle

 

Zufallstext

22Paulus aber stand mitten auf dem Gerichtsplatz und sprach: Ihr Männer von Athen, ich sehe, dass ihr in allen Stücken gar sehr die Götter fürchtet. 23Ich bin herdurchgegangen und habe gesehen eure Gottesdienste und fand einen Altar, darauf war geschrieben: Dem unbekannten Gott. Nun verkündige ich euch denselben, dem ihr unwissend Gottesdienst tut. 24Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darinnen ist, er, der ein Herr ist Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln mit Händen gemacht; 25sein wird auch nicht von Menschenhänden gepflegt, als der jemandes bedürfe, so er selber jedermann Leben und Odem allenthalben gibt. 26Und er hat gemacht, dass von einem Blut aller Menschen Geschlechter auf dem ganzen Erdboden wohnen, und hat Ziel gesetzt und vorgesehen, wie lange und wie weit sie wohnen sollen; 27dass sie den Herrn suchen sollten, ob sie doch ihn fühlen und finden möchten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeglichen unter uns. 28Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch etliche Poeten bei euch gesagt haben: „Wir sind seines Geschlechts.“ 29So wir denn göttlichen Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen, die Gottheit sei gleich den goldenen, silbernen und steinernen Bildern, durch menschliche Kunst und Gedanken gemacht.

Apg. 17,22 bis Apg. 17,29 - Luther (1912)