Luther > AT > Sprüche > Kapitel 19 🢞 Luther mit Strongs

Sprüche 19

Gesegnete Armut, Schaden der Torheit, der Faulheit und der Spötterei.

 1  Ein Armer, der in seiner Frömmigkeit wandelt, ist besser denn ein Verkehrter mit seinen Lippen, der doch ein Narr ist. (Spr. 28,6)

 2  Wo man nicht mit Vernunft handelt, da geht's nicht wohl zu; und wer schnell ist mit Füßen, der tut sich Schaden.

 3  Die Torheit eines Menschen verleitet seinen Weg, und doch tobt sein Herz wider den HErrn. (Klagel. 3,39)

 4  Gut macht viel Freunde; aber der Arme wird von seinen Freunden verlassen. (Spr. 14,20)

 5  Ein falscher Zeuge bleibt nicht ungestraft; und wer Lügen frech redet, wird nicht entrinnen. (Spr. 19,9; Spr. 21,28; 5.Mose 19,18-21)

 6  Viele schmeicheln der Person des Fürsten; und alle sind Freunde des, der Geschenke gibt.

 7  Den Armen hassen alle seine Brüder; wie viel mehr halten sich seine Freunde von ihm fern! Und wer sich auf Worte verlässt, dem wird nichts. (Spr. 19,4)

 8  Wer klug wird, liebt sein Leben; und der Verständige findet Gutes.

 9  Ein falscher Zeuge bleibt nicht ungestraft; und wer frech Lügen redet, wird umkommen. (Spr. 19,5)

 10  Dem Narren steht nicht wohl an, gute Tage haben, viel weniger einem Knecht, zu herrschen über Fürsten.

 11  Wer geduldig ist, der ist ein kluger Mensch, und ist ihm eine Ehre, dass er Untugend überhören kann.

 12  Die Ungnade des Königs ist wie das Brüllen eines jungen Löwen; aber seine Gnade ist wie Tau auf dem Grase. (Spr. 20,2; Spr. 16,14-15)

 13  Ein törichter Sohn ist seines Vaters Herzeleid, und ein zänkisches Weib ein stetiges Triefen. (Spr. 10,1)

 14  Haus und Güter vererben die Eltern; aber ein vernünftiges Weib kommt vom HErrn. (Spr. 18,22)

 15  Faulheit bringt Schlafen, und eine lässige Seele wird Hunger leiden. (Spr. 10,4; Spr. 23,21)

 16  Wer das Gebot bewahrt, der bewahrt sein Leben; wer aber seines Weges nicht achtet, wird sterben. (Spr. 16,17)

 17  Wer sich des Armen erbarmt, der leihet dem HErrn; der wird ihm wieder Gutes vergelten. (Spr. 14,31; Ps. 41,2-4; Matth. 25,40)

 18  Züchtige deinen Sohn, solange Hoffnung da ist; aber lass deine Seele nicht bewegt werden, ihn zu töten. (Eph. 6,4)

 19  Großer Grimm muss Schaden leiden; denn willst du ihm steuern, so wird er noch größer.

 20  Gehorche dem Rat und nimm Zucht an, dass du hernach weise seist.

 21  Es sind viele Anschläge in eines Mannes Herzen; aber der Rat des HErrn besteht. (Spr. 16,9; Jer. 10,23)

 22  Ein Mensch hat Lust an seiner Wohltat; und ein Armer ist besser denn ein Lügner.

 23  Die Furcht des HErrn fördert zum Leben, und wird satt bleiben, dass kein Übel sie heimsuchen wird. (Spr. 14,27)

 24  Der Faule verbirgt seine Hand im Topfe und bringt sie nicht wieder zum Munde. (Spr. 26,15)

 25  Schlägt man den Spötter, so wird der Unverständige klug; straft man einen Verständigen, so wird er vernünftig. (Spr. 21,11)

 26  Wer Vater verstört und Mutter verjagt, der ist ein schändliches und verfluchtes Kind.

 27  Lass ab, mein Sohn, zu hören die Zucht, und doch abzuirren von vernünftiger Lehre. (Jak. 1,22)

 28  Ein loser Zeuge spottet des Rechts, und der Gottlosen Mund verschlingt das Unrecht.

 29  Den Spöttern sind Strafen bereitet, und Schläge auf der Narren Rücken. (Spr. 26,3)

Textvergleich

Luther (Strongs)   Elberfelder (1905)   Menge (1939)   NeÜ bibel.heute (2019)   Schlachter (1951)   Vers für Vers Vergleich

Digitalisierte historische Bibelausgaben des 16. und 18. Jh. (auf bibellogos.info): Hebräisch: Sprüche 19,1 bis 20,4; Luther (1570): Sprüche 17,18 bis 19,1; Sprüche 19,2 bis 20,8

Übersetzungen anderer Websites (in neuem Fenster): Schlachter (2000), Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen).

Bibeltext in hebräischer Sprache mit Wort für Wort Übersetzung (englisch), Wortkonkordanz (Strong-Verzeichnis) zur Bedeutung des jeweiligen hebräischen Wortes und weiteren Informationen finden Sie unter biblehub.com (in neuem Fenster): Ganzes Kapitel anzeigen oder einen einzelnen Vers direkt anzeigen (die Versnummerieung kann abweichend sein) Vers 1, Vers 2, Vers 3, Vers 4, Vers 5, Vers 6, Vers 7, Vers 8, Vers 9, Vers 10, Vers 11, Vers 12, Vers 13, Vers 14, Vers 15, Vers 16, Vers 17, Vers 18, Vers 19, Vers 20, Vers 21, Vers 22, Vers 23, Vers 24, Vers 25, Vers 26, Vers 27, Vers 28, Vers 29.

Text-Tools

Um einzelne Verse für eine Textverarbeitung in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie oben auf eine Versnummer klicken. Der Textverweis wird mitkopiert. Das gesamte Kapitel oder Teile daraus kann hier kopiert werden .

 

Zufallsbilder

Orte in der Bibel: Jerusalem - St. Anna-Kirche
Orte in der Bibel: Jerusalem - Todesangstbasilika (Kirche der Nationen)
Biblische Orte - Beit Gemal, Die Steinigung des Stphanus
Ägypten :: Die Götter Ägyptens und der Auszug Israels
Orte in der Bibel: Jerusalem - St. Jakobus
Die Stiftshütte - Gottes Grundplan für Erlösung
Orte in der Bibel: Jerusalem - Ansicht der Stadt von Osten
Biblische Orte - Heshbon
Tiere in der Bibel - Gecko
Biblische Orte - Petra (al-Batra) - Obeliskengrab

 

Zufallstext

28ist aber ein solch Weib nicht verunreinigt, sondern rein, so wird's ihr nicht schaden, dass sie kann schwanger werden. 29Dies ist das Eifergesetz, wenn ein Weib ihrem Mann untreu ist und unrein wird, 30oder wenn einen Mann der Eifergeist entzündet, dass er um sein Weib eifert, dass er's stelle vor den HErrn und der Priester mit ihr tue alles nach diesem Gesetz. 31Und der Mann soll unschuldig sein an der Missetat; aber das Weib soll ihre Missetat tragen. 1Und der HErr redete mit Mose und sprach: 2Sage den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ein Mann oder Weib ein besonderes Gelübde tut, dem HErrn sich zu enthalten, 3der soll sich Weins und starken Getränks enthalten; Weinessig oder Essig von starkem Getränk soll er auch nicht trinken, auch nichts, das aus Weinbeeren gemacht wird; er soll weder frische noch dürre Weinbeeren essen. 4Solange solch ein Gelübde währt, soll er nichts essen, das man vom Weinstock macht, vom Weinkern bis zu den Hülsen.

4.Mose 5,28 bis 4.Mose 6,4 - Luther (1912)