3Wie lange noch sollen die Gottlosen, HErr, wie lange noch sollen die Gottlosen jubeln, 4sollen sie geifern und trotzige Reden führen, alle Übeltäter stolz sich brüsten? 5Dein Volk, o HErr, zertreten sie und bedrücken dein Erbe (= Eigentumsvolk); 6sie erwürgen Witwe und Fremdling und morden die Waisen 7und sagen (oder: denken) dabei: »Nicht sieht es der HErr« oder: »Nicht merkt es der Gott Jakobs.« 8Nehmt Verstand an, ihr Unvernünftigen im Volk, und ihr Toren: wann wollt ihr Einsicht gewinnen? 9Der das Ohr gepflanzt, der sollte nicht hören? Der das Auge gebildet, der sollte nicht sehen? 10Der die Völker erzieht, der sollte nicht strafen, er, der die Menschen Erkenntnis lehrt?