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Psalm 63

Sehnsucht nach Gott

1Ein Psalm Davids, als er in der Wüste Juda war (2.Sam 15-17). (1.Sam. 22,5; 1.Sam. 23,14)

2O Gott, du bist mein Gott: dich suche ich, es dürstet nach dir meine Seele; es lechzt nach dir mein Leib wie dürres, schmachtendes, wasserloses Land. (Ps. 42,3; Ps. 143,6) 3So hab' ich nach dir im Heiligtum ausgeschaut, um deine Macht und Herrlichkeit zu erblicken; 4denn deine Gnade ist besser als das Leben: meine Lippen sollen dich rühmen. 5So will ich dich preisen mein Leben lang, in deinem Namen meine Hände erheben.

6Wie an Mark und Fett ersättigt sich meine Seele, und mit jubelnden Lippen lobpreist mein Mund, 7so oft ich deiner gedenke auf meinem Lager, in den Stunden der Nacht über dich sinne; 8denn du bist mir ein Helfer gewesen, und im Schatten deiner Flügel darf ich jubeln. 9Meine Seele klammert sich an dich, aufrecht hält mich deine rechte Hand.

10Doch sie, die nach dem Leben mir trachten, mich zu verderben, sie werden in der Erde unterste Tiefen fahren. 11Man wird sie der Schärfe des Schwerts überliefern; die Beute der Schakale werden sie sein. 12Der König dagegen wird Gottes sich freuen: Ruhm wird ernten ein jeder, der bei ihm (= Gott) schwört; den Lügnern dagegen wird der Mund gestopft werden.

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13die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine unreifen Früchte abwirft, wenn ein Sturmwind ihn schüttelt; 14der Himmel verschwand wie eine Buchrolle, die man zusammenrollt, und alle Berge und Inseln wurden von ihrer Stelle weggerückt. 15Und die Könige der Erde, die Würdenträger und obersten Heerführer, die Reichen und Mächtigen, alle Sklaven und Freien verbargen sich in den Höhlen und zwischen den Felsen der Gebirge 16und riefen den Bergen und Felsen zu: »Fallet auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht des auf dem Throne Sitzenden und vor dem Zorn des Lammes! 17Denn gekommen ist der große Tag ihres Zorngerichts: wer vermag da zu bestehen?!« 1Danach sah ich vier Engel an den vier Enden der Erde stehen, die hielten die vier Winde der Erde fest, damit kein Wind auf der Erde und auf dem Meer und über irgendeinen Baum wehe. 2Weiter sah ich einen anderen Engel vom Sonnenaufgang her emporsteigen, der ein Siegel des lebendigen Gottes hatte; der rief den vier Engeln, denen der Auftrag erteilt war, Unheil auf der Erde und auf dem Meer anzurichten, mit lauter Stimme die Worte zu: 3»Richtet kein Unheil auf der Erde und auf dem Meere und an den Bäumen an, bis wir die Knechte unsers Gottes mit einem Siegel auf ihrer Stirn bezeichnet haben!«

Offenb. 6,13 bis Offenb. 7,3 - Menge (1939)


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