> Menge > AT > Psalm > Kapitel 15

Psalm 15

Wen nimmt Gott an?

1Ein Psalm von David. HERR, wer darf Gast sein in deinem Zelte, wer wohnen auf deinem heiligen Berge? (Ps. 84,5)

2Wer unsträflich wandelt und Gerechtigkeit übt und die Wahrheit redet, wie's ihm ums Herz ist; (Jes. 33,15) 3wer keine Verleumdung mit seiner Zunge umherträgt, seinem Nächsten kein Unrecht zufügt und keine Schmähung ausspricht gegen Verwandte; 4wer Verworfne als wirklich verächtlich ansieht, aber Gottesfürchtigen Ehre erweist; wer sich selbst zum Schaden schwört und den Eid doch hält; 5wer sein Geld nicht ausleiht gegen Zins (oder: auf Wucher) und Bestechung nicht annimmt gegen Schuldlose: wer solches tut, wird ewiglich nicht wanken. (2.Mose 22,24)

Psalm 14 <<<   Psalm 15   >>> Psalm 16

Zufallsbilder

Biblische Orte - Emmaus - Weinpresse
Biblische Orte - Eilat
Orte in der Bibel: Jerusalem - St. Anna-Kirche
Biblische Orte - Sodom (Bab edh-Dhra)
Orte in der Bibel: Jerusalem - Dormitio-Kirche
Biblische Orte - Ammonitenwand
Biblische Orte - Bach Jabbok
Biblische Orte - Mosaikkarte des Heiligen Landes in Madaba
Biblische Orte - En Avdat
Tiere in der Bibel - Klippdachs oder Klippschliefer

 

Zufallstext

15Hierauf aber faßte Amnon eine überaus tiefe Abneigung gegen sie, so daß der Widerwille, den er gegen sie empfand, noch stärker war als seine frühere Liebe zu ihr. Daher rief er ihr zu: »Mach, daß du fortkommst!« 16Sie antwortete ihm: »Nicht doch, mein Bruder! Denn dieses Unrecht, wenn du mich jetzt von dir stießest, wäre noch größer als das andere, das du mir angetan hast!« Er wollte aber nicht auf sie hören, 17sondern rief seinen Burschen her, der ihn zu bedienen hatte, und befahl ihm: »Schafft mir diese da hinaus auf die Straße und riegle die Tür hinter ihr zu!« 18Sie trug aber ein Ärmelkleid; denn so kleideten sich ehemals die Töchter des Königs (= die Prinzessinnen), solange sie unverheiratet waren. Als nun sein Leibdiener sie auf die Straße hinausgeschafft und die Tür hinter ihr verriegelt hatte, 19streute Thamar Staub auf ihr Haupt, zerriß das Ärmelkleid, das sie anhatte, legte sich die Hand (oder: die Hände) aufs Haupt und ging laut schreiend davon. 20Da sagte ihr Bruder Absalom zu ihr: »Dein Bruder Amnon ist bei dir gewesen? Nun denn, liebe Schwester, schweige still! Er ist ja dein Bruder: nimm dir die Sache nicht zu Herzen!« So blieb denn Thamar einsam im Hause ihres Bruders Absalom wohnen. 21Als dann der König David den ganzen Vorfall vernahm, geriet er in heftigen Zorn (tat aber seinem Sohne Amnon nichts zuleide; denn er hatte ihn lieb, weil er sein Erstgeborener war). 22Absalom aber redete seitdem kein Wort mehr mit Amnon, weder im Bösen noch im Guten; denn Absalom haßte Amnon, weil er seine Schwester Thamar entehrt hatte.

2.Sam. 13,15 bis 2.Sam. 13,22 - Menge (1939)


Die Welt der Bibel