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Psalm 54

Hilferuf eines Bedrohten

1Dem Musikmeister, mit Saitenspiel; ein Lehrgedicht (vgl. 32,1) Davids, 2als die Siphiter kamen und zu Saul sagten: »Weißt du nicht, daß David sich bei uns verborgen hält?« (1.Sam 23,19.26). (1.Sam. 23,19; 1.Sam. 26,1)

3Hilf mir, o Gott, durch deinen Namen und schaffe mir Recht durch deine Kraft! 4Höre, o Gott, mein Gebet, vernimm die Worte meines Mundes! 5Denn Freche haben sich gegen mich erhoben, und Gewalttätige trachten mir nach dem Leben: sie haben Gott sich nicht vor Augen gestellt. SELA.

6Ich weiß: Gott ist mir ein Helfer, der Allherr ist meiner Seele Stütze (oder: meines Lebens Halt). 7Das Böse wird auf meine Feinde zurückfallen: nach deiner Treue vernichte sie! 8Dann will ich mit Freuden dir Opfer bringen, will preisen deinen Namen, o HERR, daß er gütig ist; 9denn er hat mich aus aller Bedrängnis errettet, und an meinen Feinden hat mein Auge sich geweidet. (Ps. 59,11)

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Zufallstext

1Im achtzehnten Regierungsjahre Jerobeams, des Sohnes Nebats, wurde Abia König über Juda. 2Er regierte drei Jahre in Jerusalem; seine Mutter hieß Maacha und war eine Enkeltochter Absaloms (oder: eine Tochter Uriels von Gibea; vgl. 2.Chr 13,2). 3Abia wandelte in allen Sünden seines Vaters, die dieser vor ihm begangen hatte, und sein Herz war dem HERRN, seinem Gott, nicht ungeteilt ergeben wie das Herz seines Ahnherrn David. 4Doch um Davids willen hatte der HERR, sein Gott, ihm eine Leuchte (vgl. 11,36) in Jerusalem scheinen lassen, indem er seinen Sohn nach ihm (auf den Thron) erhob und Jerusalem bestehen ließ, 5weil David getan hatte, was dem HERRN wohlgefiel, und während seines ganzen Lebens von allem, was er ihm geboten, nicht abgewichen war, abgesehen von dem Vorkommnis mit dem Hethiter Uria. 6Es bestand aber Krieg zwischen Abia und Jerobeam, solange er lebte. 7Die übrige Geschichte Abias aber und alles, was er unternommen hat, findet sich bekanntlich aufgezeichnet in dem Buche der Denkwürdigkeiten (oder: Chronik) der Könige von Juda. Es bestand aber Krieg zwischen Abia und Jerobeam. 8Als Abia sich dann zu seinen Vätern gelegt und man ihn in der Davidsstadt begraben hatte, folgte ihm sein Sohn Asa in der Regierung nach.

1.Kön. 15,1 bis 1.Kön. 15,8 - Menge (1939)


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