1 Als nun alle Arbeiten, die Salomo für den Tempel des HErrn hatte herstellen lassen, fertig waren, ließ Salomo die Weihgeschenke seines Vaters David hineinbringen und legte das Silber, das Gold und sämtliche Geräte in den Schatzkammern des Gotteshauses nieder. (1.Chron. 28,14-18)
2 Damals ließ Salomo die Ältesten der Israeliten und alle Häupter der Stämme, die Fürsten der israelitischen Geschlechter, in Jerusalem zusammenkommen, um die Bundeslade des HErrn aus der Davidsstadt, das ist Zion, hinaufzubringen. 3 So versammelten sich denn alle Israeliten beim König zum Fest, nämlich im Monat Ethanim, das ist der siebte Monat. (3.Mose 23,34) 4 Als nun alle Ältesten der Israeliten sich eingefunden hatten, hoben die Leviten die Lade auf 5 und trugen sie hinauf, ebenso das Offenbarungszelt samt allen heiligen Geräten, die sich im Zelt befanden: die levitischen Priester trugen sie hinauf. 6 Der König Salomo aber und die ganze Volksgemeinde Israel, die bei ihm versammelt war, standen vor der Lade und opferten so viele Stück Kleinvieh und Rinder, dass ihre Menge geradezu unzählbar war.
7 Alsdann brachten die Priester die Lade mit dem Bundesgesetz des HErrn an den für sie bestimmten Platz, nämlich in den Hinterraum des Tempelhauses, in das Allerheiligste, unter die Flügel der Cherubim; 8 die Cherubim hielten nämlich die Flügel ausgebreitet über den Platz, wo die Lade stand, so dass die Cherubim eine Decke oben über der Lade und deren Tragstangen bildeten. 9 Die Tragstangen aber waren so lang, dass die Spitzen der Stangen im Heiligtum an der Vorderseite des Allerheiligsten sichtbar waren; weiter draußen aber waren sie nicht zu sehen; und sie sind dortgeblieben bis auf den heutigen Tag. 10 In der Lade befand sich nichts als nur die beiden Tafeln, die Mose am Horeb hineingelegt hatte, als der HErr mit den Israeliten nach ihrem Auszug aus Ägypten einen Bund schloss. (Hebr. 9,4)
11 Als aber die Priester aus dem Heiligtum hinaustraten – alle Priester nämlich, die zugegen waren, hatten sich geheiligt, ohne dass man Rücksicht auf die (Reihenfolge der) Abteilungen genommen hatte, 12 und die levitischen Sänger standen insgesamt, nämlich Asaph, Heman, Jeduthun nebst ihren Söhnen und Amtsgenossen, in Byssus gekleidet, mit Zimbeln, Harfen und Zithern auf der Ostseite des Altars und bei ihnen an hundertundzwanzig Priester, die auf Trompeten bliesen; (1.Chron. 15,19; 1.Chron. 16,37; 1.Chron. 16,41-42; 1.Chron. 25,1-7) 13 es hatten aber die Trompeter und die Sänger wie ein Mann mit einer Stimme (d.h. gleichzeitig und einstimmig) einzusetzen, um dem HErrn Lobpreis und Dank darzubringen –, sobald sich also der Schall der Trompeten und Zimbeln und der übrigen Musikinstrumente erhob und man das Loblied auf den HErrn anstimmte: »Denn er ist gütig, und seine Gnade währet ewiglich«: da wurde das Haus, der Tempel des HErrn, von einer Wolke erfüllt, (1.Chron. 16,34) 14 so dass die Priester wegen der Wolke nicht hintreten konnten, um ihren Dienst zu versehen; denn die Herrlichkeit des HErrn erfüllte das Gotteshaus. (2.Chron. 7,1; 2.Chron. 7,3)
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Digitalisierte historische Bibelausgaben des 16. und 18. Jh. (auf bibellogos.info): Hebräisch: 2. Chronik 4,14 bis 5,14; Luther (1570): 2. Chronik 3,14 bis 5,1; 2. Chronik 5,1 bis 6,5
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13Hierauf trat der Großwesir vor und rief mit gehobener Stimme auf judäisch die Worte aus: »Vernehmt die Botschaft des Großkönigs, des Königs von Assyrien! 14So lässt euch der König sagen: Lasst euch von Hiskia nicht täuschen, denn er vermag euch nicht zu retten! 15Auch lasst euch von Hiskia nicht auf Gott, den HErrn, vertrösten, wenn er sagt: „Gott, der HErr, wird uns sicherlich erretten: unsere Stadt wird nicht in die Hand des Königs von Assyrien fallen!“ 16Hört nicht auf Hiskia! Denn so lässt euch der König von Assyrien sagen: „Schließt Frieden mit mir und ergebt euch mir! Dann sollt ihr ein jeder von seinem eigenen Weinstock und seinem eigenen Feigenbaum essen und ein jeder das Wasser aus seiner eigenen Zisterne trinken, 17bis ich komme und euch in ein Land hole, das gleich dem eurigen ist, ein Land voll von Getreide und Most, ein Land voll von Brot und Weinbergen! 18Lasst euch nur nicht von Hiskia irreführen, wenn er sagt: Gott, der HErr, wird uns erretten! Hat etwa von den Göttern der anderen Völker irgendeiner sein Land aus der Gewalt des Königs von Assyrien gerettet? 19Wo sind (oder: waren) die Götter von Hamath und Arpad? wo die Götter von Sepharwaim? Und noch weniger haben sie Samaria aus meiner Gewalt gerettet. 20Wo ist unter allen Göttern dieser Länder ein einziger, der sein Land aus meiner Gewalt gerettet hätte, dass jetzt Gott, der HErr, Jerusalem aus meiner Gewalt erretten sollte?“«
Jes. 36,13 bis Jes. 36,20 - Menge (1939)