19Dann ging er nach der Westseite herum und maß: fünfhundert Ruten nach der Meßrute; 20auf allen vier Windrichtungen nahm er die Messung vor. Der ganze Tempelbezirk hatte ringsum eine Mauer von fünfhundert Ruten Länge und fünfhundert Ruten Breite, um den heiligen Raum von dem unheiligen zu scheiden. 1Als er mich hierauf zum Tor, zu dem nach Osten gerichteten Tore, zurückgeführt hatte, 2erschien plötzlich die Herrlichkeit des Gottes Israels von Osten her; ihr Rauschen schallte wie das Rauschen gewaltiger Wasserfluten, und die Erde (oder: das Land) leuchtete von seiner Herrlichkeit. 3Die Erscheinung, die sich mir darbot, glich der Erscheinung, die ich geschaut hatte, als er gekommen war, um die Stadt zu vernichten, und die Erscheinung des Wagens, den ich erblickte, war dieselbe Erscheinung, die ich schon am Flusse Kebar gesehen hatte; und ich warf mich auf mein Angesicht nieder. 4Als dann die Herrlichkeit des HErrn durch das nach Osten gerichtete Tor in den Tempelbezirk eingezogen war, 5hob die Gotteskraft mich empor und brachte mich in den inneren Vorhof; und siehe da: der Tempel war von der Herrlichkeit des HErrn erfüllt. 6Da hörte ich, wie jemand vom Tempel her mich anredete, während der Mann noch neben mir stand.
Hesek. 42,19 bis Hesek. 43,6 - Menge (1939)