1 In jenen Tagen trat aber Johannes der Täufer öffentlich auf und predigte in der Wüste von Judäa: (Luk. 1,13) 2 »Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!« (Matth. 4,17; Röm. 12,2) 3 Dieser (Johannes) ist nämlich der Mann, auf den sich das Wort des Propheten Jesaja bezieht, der da sagt: »Eine Stimme ruft laut in der Wüste: „Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade (oder: ebnet ihm) seine Pfade!“« (Joh. 1,23)
4 Johannes selbst aber trug ein Gewand von Kamelhaaren und einen Ledergurt um seine Hüften; seine Nahrung bestand in Heuschrecken und wildem Honig. (2.Kön. 1,8) 5 Da zog denn Jerusalem und ganz Judäa und die ganze Gegend am Jordan zu ihm hinaus 6 und ließen sich im Jordanfluss von ihm taufen, indem sie ihre Sünden offen bekannten.
7 Als er aber einmal viele Pharisäer und Sadduzäer zu seiner Taufe kommen sah, sagte er zu ihnen: »Ihr Schlangenbrut! Wer hat euch auf den Gedanken gebracht, dem drohenden Zorngericht zu entfliehen? (Matth. 23,33) 8 So schafft denn Früchte, die der Buße würdig sind (oder: entsprechen), 9 und lasst euch nicht in den Sinn kommen, bei euch zu sagen (oder: zu denken): „Wir haben ja Abraham zum Vater.“ Denn ich sage euch: Gott vermag dem Abraham aus den Steinen hier Kinder zu erwecken. (Joh. 8,33; Joh. 8,39; Röm. 2,28-29; Röm. 4,12) 10 Schon ist aber den Bäumen die Axt an die Wurzel gelegt, und jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. (Luk. 13,6-9)
11 Ich taufe euch nur mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin nicht gut genug, ihm seine Schuhe abzunehmen (oder: nachzutragen): der wird euch mit Heiligem Geist und mit Feuer taufen. (Joh. 1,26-27; Joh. 1,33; Apg. 1,5; Apg. 2,3-4) 12 Er hat die Worfschaufel in seiner Hand und wird seine Tenne gründlich reinigen; seinen Weizen wird er in die Scheuer sammeln, die Spreu aber mit unlöschbarem Feuer verbrennen.« (Matth. 13,30)
13 Damals kam Jesus von Galiläa her an den Jordan zu Johannes, um sich (auch) von ihm taufen zu lassen. 14 Der wollte ihm aber nicht zu Willen sein und sagte: »Ich müsste von dir getauft werden, und du kommst zu mir?« (Joh. 13,6) 15 Doch Jesus gab ihm zur Antwort: »Lass es für diesmal geschehen (oder: so sein), denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen.« Da gab Johannes ihm nach.
16 Als Jesus aber getauft und soeben aus dem Wasser gestiegen war, siehe, da taten sich ihm die Himmel auf, und er (Johannes oder Jesus) sah den Geist Gottes wie eine Taube herabschweben und auf ihn (oder: sich) kommen. (Jes. 11,2) 17 Und siehe, eine Stimme erscholl aus den Himmeln: »Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe!« (Matth. 17,5; Jes. 42,1)
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Digitalisierte historische Bibelausgaben des 16. und 18. Jh. (auf bibellogos.info): Griechisch: Matthäus 2,22 bis 4,7; Luther (1570): Matthäus 2,6 bis 3,4; Matthäus 3,4 bis 4,13
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Blick auf den Jordan (südlich vom See Genezareth)
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29Denn wisset wohl: Bei der Stadt, die nach meinem Namen genannt ist, habe ich mit dem Strafgericht den Anfang gemacht, und da solltet ihr frei ausgehen? Nein, ihr sollt nicht ungestraft bleiben; denn das Schwert biete ich gegen alle Bewohner der Erde auf!“« – so lautet der Ausspruch des HErrn der Heerscharen. 30»Du aber sollst bei der Verkündigung aller dieser Drohworte zu ihnen sagen: „Der HErr brüllt aus der Höhe und lässt seine Stimme erschallen (= donnert) aus seiner heiligen Wohnstätte! Laut brüllt er über seine Aue hin, lässt ein Jauchzen erschallen wie die Keltertreter gegen alle Bewohner der Erde. 31Bis ans Ende der Erde dringt der Schall; denn der HErr geht mit den Völkern ins Gericht; er bringt seine Sache mit der ganzen Menschheit zum Austrag: die Gottlosen gibt er dem Schwerte preis!“« – so lautet der Ausspruch des HErrn. 32So hat der HErr der Heerscharen gesprochen: »Fürwahr, Unheil schreitet von Volk zu Volk, und ein gewaltiger Sturm zieht heran von den Enden der Erde!« 33An jenem Tage werden die vom HErrn Erschlagenen von einem Ende der Erde bis zum andern daliegen, unbetrauert und ohne aufgehoben und begraben zu werden: zu Dünger müssen sie auf offenem Felde werden.
Jer. 25,29 bis Jer. 25,33 - Menge (1939)