11Das Herz ihres Gatten kann sich auf sie verlassen, und an Gewinn wird es (ihm) nicht fehlen. 12Sie erweist ihm Gutes und nichts Böses während ihrer ganzen Lebenszeit. 13Sie trägt Sorge für Wolle und Flachs und schafft dann mit arbeitsfreudigen Händen. 14Sie gleicht den Schiffen eines Kaufmanns: von fernher beschafft sie den Bedarf für ihren Haushalt. 15Sie steht auf, wenn es noch Nacht ist, und gibt Kost heraus für ihre Hausgenossen und weist den Mägden ihr Tagewerk an. 16Sie fasst den Ankauf eines Ackers ins Auge und erwirbt ihn auch; vom Ertrag ihrer Handarbeit legt sie einen Weinberg an. 17Sie gürtet ihre Hüften mit Kraft und regt die Arme, ohne zu ermatten. 18Sie merkt, dass ihr Schaffen Segen bringt: auch nachts erlischt ihre Lampe nicht.
Spr. 31,11 bis Spr. 31,18 - Menge (1939)