17Ich zerbrach die Stockzähne des Ungerechten und riß ihm den Raub aus den Zähnen. 18Und so dachte ich, ich würde mit meinem Neste sterben und wie der Phönix viele Tage erleben. 19Meine Wurzel war an Wassern ausgebreitet, und der Tau übernachtete auf meinem Zweig. 20Meine Herrlichkeit erneuerte sich bei mir, und mein Bogen verjüngte sich in meiner Hand. 21Auf mich hörte und wartete man und lauschte stillschweigend auf meinen Rat. 22Auf meine Rede folgte kein Widerspruch, und meine Worte träufelten auf sie. 23Sie harrten auf mich, wie das Erdreich auf einen Regen, und sperrten ihren Mund auf, wie nach einem Spätregen. 24Lächelte ich sie an, so konnten sie es kaum glauben, und das Licht meines Angesichts konnten sie nicht verdunkeln.
Hiob 29,17 bis Hiob 29,24 - Schlachter (1951)