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Strong H1942 – הַוָּה – havvah (hav-vaw')

Gebildet aus

H1933   הָוָא – hava' (haw-vaw')

Verwendung

Schaden (4x), schädlichen (3x), Herzeleid (2x), Begierde (1x), beschädigen (1x), Bosheit (1x), Böses (1x), Leiden (1x), Schadentun (1x), tun (1x), Unglück (1x)

  H1941 Übersicht H1943  

Zur Anwendung und Zuverlässigkeit der Strongs vgl. den Hinweis unter der Übersicht.

   Hiob

Hiob 6, 2: Wenn man doch meinen Unmut wöge und mein Leiden[H1942 H1962] zugleich in die Waage legte!

Hiob 6, 30: Ist denn auf meiner Zunge Unrecht, oder sollte mein Gaumen Böses[H1942] nicht merken?

Hiob 30, 13: Sie haben meine Steige zerbrochen; es war ihnen so leicht, mich zu beschädigen[H1942 H1962], dass sie keiner Hilfe dazu bedurften.

   Psalm

Psalm 5, 10: Denn in ihrem Munde ist nichts Gewisses; ihr Inwendiges ist Herzeleid[H1942]. Ihr Rachen ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen heucheln sie.

Psalm 38, 13: Und die mir nach dem Leben trachten, stellen mir nach; und die mir übelwollen, reden, wie sie Schaden[H1942] tun wollen, und gehen mit eitel Listen um.

Psalm 52, 4: Deine Zunge trachtet nach Schaden[H1942] und schneidet mit Lügen wie ein scharfes Schermesser.

Psalm 52, 9: „Siehe, das ist der Mann, der Gott nicht für seinen Trost hielt, sondern verließ sich auf seinen großen Reichtum und war mächtig, Schaden[H1942] zu tun[H1942].“

Psalm 55, 12: Schadentun[H1942] regieret drinnen; Lügen und Trügen lässt nicht von ihrer Gasse.

Psalm 57, 2: Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig! denn auf dich traut meine Seele, und unter dem Schatten deiner Flügel habe ich Zuflucht, bis dass das Unglück[H1942] vorübergehe.

Psalm 91, 3: Denn er errettet dich vom Strick des Jägers und von der schädlichen[H1942] Pestilenz.

Psalm 94, 20: Du wirst ja nimmer eins mit dem schädlichen[H1942] Stuhl, der das Gesetz übel deutet.

   Sprüche

Sprüche 10, 3: Der HErr lässt die Seele des Gerechten nicht Hunger leiden; er stößt aber weg der Gottlosen Begierde[H1942].

Sprüche 11, 6: Die Gerechtigkeit der Frommen wird sie erretten; aber die Verächter werden gefangen in ihrer Bosheit[H1942].

Sprüche 17, 4: Ein Böser achtet auf böse Mäuler, und ein Falscher gehorcht gern schädlichen[H1942] Zungen.

Sprüche 19, 13: Ein törichter Sohn ist seines Vaters Herzeleid[H1942], und ein zänkisches Weib ein stetiges Triefen.

   Micha

Micha 7, 3: und meinen, sie tun wohl daran, wenn sie Böses tun. Was der Fürst will, das spricht der Richter, dass er ihm wieder einen Dienst tun soll. Die Gewaltigen raten nach ihrem Mutwillen, Schaden[H1942] zu tun, und drehen's, wie sie wollen.

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Zufallstext

22Weil man nun infolge des strengen Befehls des Königs den Ofen außergewöhnlich stark geheizt hatte, wurden jene Männer, die Sadrach, Mesach und Abed-Nego (an die Ofenöffnung) hinaufgetragen hatten, von der Flammenglut getötet; 23jene drei Männer aber, Sadrach, Mesach und Abed-Nego, fielen gefesselt mitten in den brennenden Feuerofen. 24Da geriet der König Nebukadnezar in Staunen; er stand eilends auf und fragte seine Räte: »Haben wir nicht drei Männer gefesselt ins Feuer geworfen?« Sie antworteten dem König: »Gewiss, o König!« 25Da entgegnete er: »Ich sehe aber vier Männer ungefesselt im Feuer umhergehen, ohne dass eine Verletzung an ihnen zu bemerken ist, und der vierte sieht wie ein Göttersohn (= ein Engel oder: ein himmlisches Wesen) aus.« 26Darauf trat Nebukadnezar an die Öffnung des brennenden Feuerofens und rief: »Sadrach, Mesach und Abed-Nego, ihr Diener (oder: Verehrer) des höchsten Gottes, kommt heraus und tretet her!« Da kamen Sadrach, Mesach und Abed-Nego aus dem Feuer heraus; 27und die Satrapen (= Landpfleger), Statthalter, Befehlshaber und Räte des Königs, die sich dort versammelt hatten, sahen jetzt, dass das Feuer jenen Männern an ihrem Leibe nichts hatte antun können: ihr Haupthaar war nicht versengt, und ihre Mäntel waren nicht beschädigt, und nicht einmal ein Brandgeruch war an sie gekommen. 28Da rief Nebukadnezar aus: »Gepriesen sei der Gott Sadrachs, Mesachs und Abed-Negos, dass er seinen Engel gesandt und seine Knechte (oder: Diener) errettet hat, die im Vertrauen auf ihn das Gebot des Königs übertreten und ihr Leben preisgegeben hatten, um keinen andern Gott verehren und anbeten zu müssen als nur ihren Gott! 29So ergeht denn jetzt von mir der Befehl, dass unter allen Völkern, Volksstämmen und Zungen ein jeder, der gegen den Gott Sadrachs, Mesachs und Abed-Negos etwas Unehrerbietiges ausspricht, in Stücke gehauen und sein Haus in einen Schutthaufen verwandelt werden soll, weil es keinen andern Gott gibt, der auf solche Weise zu erretten vermag!«

Dan. 3,22 bis Dan. 3,29 - Menge (1939)