1 Sooft Ephraim (nur) redete, herrschte Schrecken: hoch (= angesehen) stand es in Israel da; als es sich aber durch den Baalsdienst versündigte, starb es hin. 2 Und jetzt sündigen sie immer aufs neue: sie fertigen sich Gussbilder aus ihrem Silber an, Götzen nach ihrem Geschmack, allesamt Machwerke von Handwerkern (oder: Künstlern). »Ihnen«, sagen sie, »bringet Opfer dar!« Menschen sollen Stiere küssen! (Jes. 44,12) 3 »Darum sollen sie dem Morgengewölk gleich werden und dem Tau, der gar bald verschwindet, wie Spreu, die von der Tenne verweht wird, und wie Rauch, der durch die Gitteröffnung abzieht. (Hos. 6,4; Ps. 1,4)
4 Ich aber bin der HErr dein Gott vom Lande Ägypten her; einen Gott außer mir kennst du nicht, und einen Helfer (oder: Heiland) außer mir gibt es nicht.« (2.Mose 20,2-3) 5 »Ich habe mich deiner angenommen in der Wüste, (dich geweidet) im Lande der sengenden Gluten. (Hos. 9,10) 6 Als sie gute Weide hatten, wurden sie satt, und als sie satt geworden waren, überhob sich ihr Sinn; darum haben sie mich vergessen. (5.Mose 32,15)
7 Da bin ich ihnen denn wie ein Löwe geworden, liege wie ein Panther auf der Lauer am Wege; (Hos. 5,14) 8 ich falle sie an wie eine Bärin, der die Jungen geraubt sind, und zerreiße ihnen den Verschluss ihres Herzens (= das Herz tief in der Brust); ich fresse sie dort wie eine Löwin; die wilden Tiere sollen sie zerfleischen!
9 Das ist dein Verderben gewesen, Israel, dass du von mir, deinem Helfer, nichts wissen willst. (Jer. 2,17) 10 Wo ist denn nun dein König, dass er dir in allen deinen Städten helfe? Und wo sind deine Richter (= Fürsten) (, dass sie dir Recht schaffen)? Du hast ja doch von ihnen gesagt: „Gib mir einen König und Fürsten!“ (1.Sam. 8,5) 11 Ich gebe dir einen König in meinem Zorn und nehme ihn wieder weg in meinem Grimm!« –
12 »Wohlverwahrt ist Ephraims Schuld, wohlgeborgen seine Sünde. 13 Geburtswehen kommen ihn an, aber er ist ein unverständiges Kind; denn zur rechten Zeit tritt er nicht zum Durchbruch in den Muttermund ein. (Micha 4,10; Jes. 37,3) 14 Aus der Gewalt des Totenreiches sollte ich sie befreien, vom Tode sie loskaufen? Nein, wo sind deine Seuchen, o Tod? Wo ist deine Pest, o Unterwelt (= Hölle)? Mitleid ist meinen Augen unbekannt! (1.Kor. 15,54-55; 2.Tim. 1,10; Offenb. 20,14; Offenb. 21,4)
15 Denn mag Ephraim auch wie Riedgras zwischen Wassern üppig sprossen – der Ostwind wird kommen, ein Sturm des HErrn aus der Steppe hereinbrechen; da wird sein Born versiegen und sein Quellgrund vertrocknen: der (d.h. der als Ostwind heranstürmende Feind) wird die Schatzkammer aller kostbaren Kleinodien berauben. (1.Mose 49,22; Hos. 4,19)
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Digitalisierte historische Bibelausgaben des 16. und 18. Jh. (auf bibellogos.info): Hebräisch: Hosea 12,9 bis 14,2; Luther (1570): Hosea 12,7 bis 13,15
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26Zum König von Juda aber, der euch gesandt hat, um den HErrn zu befragen, zu dem sollt ihr sagen: So hat der HErr, der Gott Israels, gesprochen: „Was die Drohungen anbetrifft, die du vernommen hast: 27weil dein Herz weich geworden ist und du dich vor Gott gedemütigt hast, als du seine Drohungen gegen diesen Ort und gegen seine Bewohner vernahmst, und du dich vor mir gedemütigt und deine Kleider zerrissen und vor mir geweint hast, so habe auch ich dir Gehör geschenkt“ – so lautet der Ausspruch des HErrn. 28„Darum wisse wohl: wenn ich dich zu deinen Vätern versammle, sollst du in Frieden in deine Grabstätte eingebracht werden, und deine Augen sollen all das Unglück, das ich über diesen Ort und seine Bewohner bringen werde, nicht zu sehen bekommen!“« Als sie nun dem Könige Bericht erstattet hatten, 29sandte der König Boten aus und ließ alle Ältesten von Juda und Jerusalem zusammenkommen. 30Hierauf ging der König zum Tempel des HErrn hinauf und mit ihm alle Männer von Juda und die Bewohner Jerusalems, auch die Priester und die Leviten, kurz das ganze Volk, klein und groß; und er las ihnen den ganzen Inhalt des Bundesbuches vor, das im Tempel des HErrn gefunden worden war. 31Hierauf trat der König an seinen Standort und schloss den Bund vor dem HErrn mit der Zusage ab, dass sie dem HErrn nachwandeln (oder: anhangen) und seine Gebote, seine Verordnungen und seine Satzungen mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele beobachten wollten, umso nach den Bestimmungen des Bundes zu handeln, die in diesem Buche geschrieben standen. 32Er ließ dann alle, die sich in Jerusalem und Benjamin befanden, dem Bunde beitreten, und die Einwohner von Jerusalem handelten so, wie es dem Bunde mit Gott, dem Gott ihrer Väter, entsprach. 33So schaffte denn Josia alle Götzengräuel aus sämtlichen Landschaften der Israeliten weg und verpflichtete alle, die sich in Israel befanden, zur Verehrung des HErrn, ihres Gottes. Solange Josia lebte, wichen sie nicht von der Nachfolge des HErrn, des Gottes ihrer Väter, ab.
2.Chron. 34,26 bis 2.Chron. 34,33 - Menge (1939)