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2. Mose 13

Heiligung der Erstgeburt Israels. Fest der Ungesäuerten Brote.

 1  gebot der HErr dem Mose Folgendes:  2  »Heilige (oder: weihe) mir alles Erstgeborene, alles, was bei den Israeliten zuerst aus dem Mutterschoß ans Tageslicht hervortritt, von Menschen wie vom Vieh: es gehört mir!« (4.Mose 8,17-18; 4.Mose 18,15; Luk. 2,23)

 3  Hierauf sagte Mose zum Volk: »Gedenkt des heutigen Tages, an dem ihr aus Ägypten weggezogen seid, aus dem Hause der Knechtschaft! Denn mit starker Hand hat der HErr euch von dort weggeführt; daher darf nichts Gesäuertes gegessen werden!  4  Heute zieht ihr aus im Monat Abib (d.h. im Ährenmonat). (2.Mose 12,2)  5  Wenn dich nun der HErr in das Land der Kanaanäer, Hethiter, Amoriter, Hewiter und Jebusiter gebracht hat, dessen Verleihung er deinen Vätern einst zugeschworen hat, ein Land, das von Milch und Honig überfließt, so sollst du diesen heiligen Brauch in diesem Monat beobachten: (1.Mose 17,8)  6  Sieben Tage lang sollst du ungesäuertes Brot essen, und am siebten Tage findet ein Fest zu Ehren des HErrn statt! (2.Mose 12,15-16)  7  Während der sieben Tage soll ungesäuertes Brot gegessen werden, und nichts Gesäuertes und kein Sauerteig darf in deinem ganzen Gebiet zu finden sein! (1.Kor. 5,8)  8  Deinen Kindern aber sollst du an diesem Tage Folgendes kundtun: „(Diesen Brauch beobachte ich) zur Erinnerung an das, was der HErr an mir (oder: für mich) getan hat, als ich aus Ägypten auszog.“  9  Und (dieser Brauch) soll dir gleichsam ein Denkzeichen an deiner Hand und ein Erinnerungsmal auf deiner Stirn sein, damit das Gesetz des HErrn in deinem Munde lebendig bleibt; denn mit starker Hand hat der HErr dich aus Ägypten weggeführt. (5.Mose 6,8; 5.Mose 11,18)  10  Darum sollst du diese Satzung zur bestimmten Zeit Jahr für Jahr beobachten!«

 11  »Wenn der HErr dich dann, wie er es dir und deinen Vätern zugeschworen hat, in das Land der Kanaanäer gebracht und es dir zum Besitz gegeben hat,  12  so sollst du dem HErrn alles weihen, was zuerst aus dem Mutterschoß ans Tageslicht hervortritt! Auch jeder erste Wurf des Viehs, der dir zuteilwird (oder: das du besitzest), soweit er männlich ist, gehört dem HErrn.  13  Jedes erstgeborene Eselfüllen aber sollst du mit einem Stück Kleinvieh (oder: einem Lamm) loskaufen; oder, wenn du es nicht loskaufen willst, so brich ihm das Genick! Weiter sollst du jede Erstgeburt vom Menschen bei deinen Söhnen loskaufen!

 14  Wenn dann dein Sohn künftig die Frage an dich richtet: „Was bedeutet dieser Brauch?“, so antworte ihm: „Mit starker Hand hat der HErr uns aus Ägypten, aus dem Hause der Knechtschaft, weggeführt. (2.Mose 12,26)  15  Denn weil der Pharao sich hartnäckig dagegen sträubte, uns ziehen zu lassen, hat der HErr alle Erstgeburt in Ägypten sterben lassen, von den Erstgeborenen der Menschen an bis zur Erstgeburt des Viehs; darum opfere ich dem HErrn alle männlichen Erstgeburten, aber jeden Erstgeborenen meiner Söhne kaufe ich los.“ (2.Mose 12,29)  16  Und dieser Brauch soll dir gleichsam ein Denkzeichen an deiner Hand und ein Erinnerungsmal auf deiner Stirn sein; denn mit starker Hand hat der HErr uns aus Ägypten weggeführt!«

 17  Als nun der Pharao das Volk hatte ziehen lassen, führte Gott sie nicht in der Richtung nach dem Lande der Philister, obgleich dies der nächste Weg gewesen wäre; denn Gott dachte: Das Volk könnte es sich gereuen lassen, wenn es Krieg in Aussicht hätte, und möchte wieder nach Ägypten zurückkehren.  18  Darum ließ Gott das Volk sich seitwärts in der Richtung nach der Wüste, gegen das Schilfmeer hin, wenden, und kampfgerüstet zogen die Israeliten aus Ägypten ab.  19  Mose nahm aber die Gebeine Josephs mit; denn dieser hatte die Israeliten feierlich schwören lassen und gebeten: »Wenn Gott sich einst an euch gnädig erweist, dann nehmt meine Gebeine von hier mit euch!« (1.Mose 50,25; Jos. 24,32)  20  So brachen sie denn von Sukkoth auf und lagerten in Etham am Rande der Wüste.

Die Wolken- und Feuersäule.

 21  Der HErr aber zog vor ihnen her, bei Tage in einer Wolkensäule, um ihnen den Weg zu zeigen, und nachts in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie bei Tag und bei Nacht wandern könnten: (2.Mose 40,34; 4.Mose 9,15-23; 1.Kor. 10,1)  22  nicht wich die Wolkensäule bei Tage und nicht die Feuersäule nachts von der Spitze des Zuges.

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Digitalisierte historische Bibelausgaben des 16. und 18. Jh. (auf bibellogos.info): Hebräisch: 2. Mose 12,44 bis 13,17; 2. Mose 13,17 bis 14,17; Luther (1570): 2. Mose 12,30 bis 13,6; 2. Mose 13,7 bis 14,8

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39Die an der Spitze des Zuges Gehenden riefen ihm drohend zu, er solle still sein; doch er rief nur noch lauter: »Sohn Davids, erbarme dich meiner!« 40Da blieb Jesus stehen und ließ ihn zu sich führen. Als er nun nahe herangekommen war, fragte Jesus ihn: 41»Was wünschest du von mir?« Er antwortete: »Herr, ich möchte sehen können.« 42Jesus erwiderte ihm: »Werde sehend! Dein Glaube hat dir Rettung verschafft.« 43Da konnte er augenblicklich sehen und schloss sich ihm an, indem er Gott pries; auch das gesamte Volk, das zugesehen hatte, gab Gott die Ehre durch Lobpreis. 1Jesus kam dann nach Jericho hinein und zog durch die Stadt hindurch. 2Dort wohnte aber ein Mann namens Zachäus, der war ein Oberzöllner und ein reicher Mann. 3Er hätte Jesus gern von Person gesehen, konnte es aber wegen der Volksmenge nicht, weil er klein von Gestalt war.

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