Luther > AT > Hoheslied > Kapitel 1 🢞 Luther mit Strongs

Hoheslied 1

Liebe des Freundes und der Freundin.

 1  Das Hohelied Salomos.

 2  Er küsse mich mit dem Kusse seines Mundes; denn deine Liebe ist lieblicher als Wein.  3  Es riechen deine Salben köstlich; dein Name ist eine ausgeschüttete Salbe, darum lieben dich die Jungfrauen.  4  Zieh mich dir nach, so laufen wir. Der König führte mich in seine Kammern. Wir freuen uns und sind fröhlich über dir; wir gedenken an deine Liebe mehr denn an den Wein. Die Frommen lieben dich.

 5  Ich bin schwarz, aber gar lieblich, ihr Töchter Jerusalems, wie die Hütten Kedars, wie die Teppiche Salomos.  6  Sehet mich nicht an, dass ich so schwarz bin; denn die Sonne hat mich so verbrannt. Meiner Mutter Kinder zürnten mit mir. Sie haben mich zur Hüterin der Weinberge gesetzt; aber meinen eigenen Weinberg habe ich nicht behütet.

 7  Sage mir an, du, den meine Seele liebt, wo du weidest, wo du ruhest im Mittage, dass ich nicht hin und her gehen müsse bei den Herden deiner Gesellen.

 8  Weißt du es nicht, du schönste unter den Weibern, so gehe hinaus auf die Fußtapfen der Schafe und weide deine Zicklein bei den Hirtenhäusern. (Hohesl. 5,9; Hohesl. 6,1)

 9  Ich vergleiche dich, meine Freundin, meinem Gespann an den Wagen Pharaos.  10  Deine Backen stehen lieblich in den Kettchen und dein Hals in den Schnüren.  11  Wir wollen dir goldene Kettchen machen mit silbernen Pünktlein.

 12  Da der König sich herwandte, gab meine Narde ihren Geruch.  13  Mein Freund ist mir ein Büschel Myrrhen, das zwischen meinen Brüsten hanget.  14  Mein Freund ist mir eine Traube von Zyperblumen in den Weinbergen zu Engedi.

 15  Siehe, meine Freundin, du bist schön; schön bist du, deine Augen sind wie Taubenaugen. (Hohesl. 2,14; Hohesl. 4,1; Hohesl. 7,1-7; Hohesl. 6,4)

 16  Siehe, mein Freund, du bist schön und lieblich. Unser Bett grünt, (Hohesl. 5,16)  17  unserer Häuser Balken sind Zedern, unser Getäfel Zypressen.

Textvergleich

Luther (Strongs)   Elberfelder (1905)   Menge (1939)   NeÜ bibel.heute (2019)   Schlachter (1951)   Vers für Vers Vergleich

Digitalisierte historische Bibelausgaben des 16. und 18. Jh. (auf bibellogos.info): Hebräisch: Prediger 12,6 bis Hoheslied 2,1; Luther (1570): Hoheslied 1,1 bis 2,9

Übersetzungen anderer Websites (in neuem Fenster): Schlachter (2000), Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen).

Bibeltext in hebräischer Sprache mit Wort für Wort Übersetzung (englisch), Wortkonkordanz (Strong-Verzeichnis) zur Bedeutung des jeweiligen hebräischen Wortes und weiteren Informationen finden Sie unter biblehub.com (in neuem Fenster): Ganzes Kapitel anzeigen oder einen einzelnen Vers direkt anzeigen (die Versnummerieung kann abweichend sein) Vers 1, Vers 2, Vers 3, Vers 4, Vers 5, Vers 6, Vers 7, Vers 8, Vers 9, Vers 10, Vers 11, Vers 12, Vers 13, Vers 14, Vers 15, Vers 16, Vers 17.

Text-Tools

Um einzelne Verse für eine Textverarbeitung in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie oben auf eine Versnummer klicken. Der Textverweis wird mitkopiert. Das gesamte Kapitel oder Teile daraus kann hier kopiert werden .

 

Zufallsbilder

Orte in der Bibel: Jerusalem - Grabeskirche
Orte in der Bibel: Jerusalem - Todesangstbasilika (Kirche der Nationen)
Tiere in der Bibel - Fledermaus
Orte in der Bibel: Jerusalem - Grabeskirche
Biblische Orte - Beit Gemal, Die Steinigung des Stphanus
Biblische Orte - Taufstelle
Biblische Orte - Taufstelle
Biblische Orte - Sodom (Bab edh-Dhra)
Tiere in der Bibel - Igel
Biblische Orte - Heshbon

 

Zufallstext

2Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne. 3Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehest alle meine Wege. 4Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HErr, nicht alles wissest. 5Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. 6Solche Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch; ich kann sie nicht begreifen. 7Wo soll ich hin gehen vor deinem Geist, und wo soll ich hin fliehen vor deinem Angesicht? 8Führe ich gen Himmel, so bist du da. Bettete ich mir in die Hölle, siehe, so bist du auch da. 9Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer,

Ps. 139,2 bis Ps. 139,9 - Luther (1912)