Luther > AT > Haggai > Kapitel 1 🢞 Luther mit Strongs

Haggai 1

Aufruf zum Tempelbau.

 1  Im zweiten Jahr des Königs Darius, im sechsten Monat, am ersten Tage des Monats, geschah des HErrn Wort durch den Propheten Haggai zu Serubabel, dem Sohn Sealthiels, dem Fürsten Judas, und zu Josua, dem Sohn Jozadaks, dem Hohenpriester, und sprach: (Esra 4,24; Esra 5,1-2)

 2  So spricht der HErr Zebaoth: Dieses Volk spricht: Die Zeit ist noch nicht da, dass man des HErrn Haus baue.  3  Und des HErrn Wort geschah durch den Propheten Haggai:  4  Aber eure Zeit ist da, dass ihr in getäfelten Häusern wohnt, – und dies Haus muss wüst stehen? (2.Sam. 7,2)

 5  Nun, so spricht der HErr Zebaoth: Schauet, wie es euch geht!  6  Ihr säet viel, und bringet wenig ein; ihr esset, und werdet doch nicht satt; ihr trinket, und werdet doch nicht trunken; ihr kleidet euch, und könnt euch doch nicht erwärmen; und wer Geld verdient, der legt's in einen löchrigen Beutel. (Hagg. 2,16; 5.Mose 28,38)

 7  So spricht der HErr Zebaoth: Schauet, wie es euch geht!  8  Gehet hin auf das Gebirge und holet Holz und bauet das Haus; das soll mir angenehm sein, und ich will meine Ehre erzeigen, spricht der HErr.  9  Denn ihr wartet wohl auf viel, und siehe, es wird wenig; und ob ihr's schon heimbringt, so zerstäube ich's doch. Warum das? spricht der HErr Zebaoth. Darum dass mein Haus so wüst steht und ein jeglicher eilt auf sein Haus.  10  Darum hat der Himmel über euch den Tau verhalten und das Erdreich sein Gewächs. (1.Kön. 17,1)  11  Und ich habe die Dürre gerufen über Land und Berge, über Korn, Most, Öl und über alles, was aus der Erde kommt, auch über Leute und Vieh und über alle Arbeit der Hände. (Hagg. 2,17; Amos 4,9)

Der Erfolg.

 12  Da gehorchte Serubabel, der Sohn Sealthiels, und Josua, der Sohn Jozadaks, der Hohepriester, und alle Übrigen des Volks solcher Stimme des HErrn, ihres Gottes, und den Worten des Propheten Haggai, wie ihn der HErr, ihr Gott, gesandt hatte; und das Volk fürchtete sich vor dem HErrn.  13  Da sprach Haggai, der Engel des HErrn, der die Botschaft des HErrn hatte an das Volk: Ich bin mit euch, spricht der HErr. (Mal. 2,7)

 14  Und der HErr erweckte den Geist Serubabels, des Sohnes Sealthiels, des Fürsten Judas, und den Geist Josuas, des Sohnes Jozadaks, des Hohenpriesters, und den Geist des ganzen übrigen Volks, dass sie kamen und arbeiteten am Hause des HErrn Zebaoth, ihres Gottes,  15  am vierundzwanzigsten Tage des sechsten Monats, im zweiten Jahr des Königs Darius.

Textvergleich

Luther (Strongs)   Elberfelder (1905)   Menge (1939)   NeÜ bibel.heute (2019)   Schlachter (1951)   Vers für Vers Vergleich

Digitalisierte historische Bibelausgaben des 16. und 18. Jh. (auf bibellogos.info): Hebräisch: Haggai 1,1 bis 2,6; Luther (1570): Haggai 1,1 bis 1,12; Haggai 1,12 bis 2,19

Übersetzungen anderer Websites (in neuem Fenster): Schlachter (2000), Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen).

Bibeltext in hebräischer Sprache mit Wort für Wort Übersetzung (englisch), Wortkonkordanz (Strong-Verzeichnis) zur Bedeutung des jeweiligen hebräischen Wortes und weiteren Informationen finden Sie unter biblehub.com (in neuem Fenster): Ganzes Kapitel anzeigen oder einen einzelnen Vers direkt anzeigen (die Versnummerieung kann abweichend sein) Vers 1, Vers 2, Vers 3, Vers 4, Vers 5, Vers 6, Vers 7, Vers 8, Vers 9, Vers 10, Vers 11, Vers 12, Vers 13, Vers 14, Vers 15.

Text-Tools

Um einzelne Verse für eine Textverarbeitung in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie oben auf eine Versnummer klicken. Der Textverweis wird mitkopiert. Das gesamte Kapitel oder Teile daraus kann hier kopiert werden .

 

Zufallsbilder

Biblische Orte - Kir-Heres
Biblische Orte - Berg Hor - Hor ha-Har, Berg Zin
Biblische Orte - Emmaus - Römisches Bad
Biblische Orte - Petra (al-Batra) - Löwen-Monument
Biblische Orte - Ammonitenwand
Ägypten :: Der unvollendete Obelisk von Assuan
Orte in der Bibel: Jerusalem - St. Andreas
Biblische Orte - Emmaus - Weinpresse
Biblische Orte - Eilat: Coral World
Orte in der Bibel: Jerusalem - St. Maria - Die

 

Zufallstext

12ward er mit Grimm ausgerissen und zu Boden geworfen; der Ostwind verdorrte seine Frucht, und seine starken Reben wurden zerbrochen, dass sie verdorrten und verbrannt wurden. 13Nun aber ist er gepflanzt in der Wüste, in einem dürren, durstigen Lande, 14und ist ein Feuer ausgegangen von seinen starken Reben, das verzehrte seine Frucht, dass in ihm keine starke Rebe mehr ist zu einem Herrenzepter. Das ist ein kläglich und jämmerlich Ding. 1Und es begab sich im siebenten Jahr, am zehnten Tage des fünften Monats, kamen etliche aus den Ältesten Israels, den HErrn zu fragen, und setzten sich vor mir nieder. 2Da geschah des HErrn Wort zu mir und sprach: 3Du Menschenkind, sage den Ältesten Israels und sprich zu ihnen: So spricht der Herr HErr: Seid ihr gekommen, mich zu fragen? So wahr ich lebe, ich will von euch ungefragt sein, spricht der Herr HErr. 4Aber willst du sie strafen, du Menschenkind, so magst du sie also strafen: zeige ihnen an die Gräuel ihrer Väter 5und sprich zu ihnen: So spricht der Herr HErr: Zu der Zeit, da ich Israel erwählte, erhob ich meine Hand zu dem Samen des Hauses Jakob und gab mich ihnen zu erkennen in Ägyptenland. Ja, ich erhob meine Hand zu ihnen und sprach: Ich bin der HErr, euer Gott.

Hesek. 19,12 bis Hesek. 20,5 - Luther (1912)