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Galater 1

Briefgruß

 1  Es schreibt Paulus, ein Apostel, der nicht von Menschen gesandt oder durch einen Menschen zum Apostel gemacht wurde, sondern durch Jesus Christus selbst und durch Gott, den Vater, der Jesus aus den Toten auferweckt hat. (Gal. 1,11-12)  2  Mit allen Brüdern, die hier bei mir sind, grüße ich die Gemeinden von Galatien[*]Galatien ist der Name einer Landschaft im nördlichen Kleinasien um das heutige Ankara in der Türkei herum. Die römische Provinz Galatien schloss aber seit einigen Jahrzehnten vor der Entstehung dieses Briefes auch die südlicher liegenden Landschaften Pisidien, Phrygien und Lykaonien ein..  3  Ich wünsche euch Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus,  4  der sich selbst für unsere Sünden geopfert hat, um uns aus der gegenwärtigen bösen Welt herauszureißen. So wollte es Gott, unser Vater. (Gal. 2,20; 1.Tim. 2,6; Tit. 2,14; 1.Joh. 5,19)  5  Ihm gebührt die Ehre in alle Ewigkeit. Amen[*]Amen. Hebräisch: Es werde wahr! Oder: So sei es!.

Es gibt nur ein Evangelium

 6  Ich muss mich wundern, wie schnell ihr Gott den Rücken zukehrt. Er hat euch gerade erst in die Gnade des Christus hineingerufen, da wendet ihr euch schon einer ganz anderen Heilsbotschaft zu.  7  Dabei gibt es doch keine andere. Es gibt nur ein paar Leute, die euch verwirren und die Heilsbotschaft des Messias[*]Messias. Siehe Vorwort des Übersetzers. auf den Kopf stellen wollen. (Apg. 15,1; Apg. 15,24)  8  Aber nicht einmal wir selbst oder ein Engel aus dem Himmel darf euch irgendetwas als Evangelium verkündigen, das dem widerspricht, was wir euch gebracht haben. Wer das tut, der soll verflucht sein!  9  Ich sage es noch einmal: Wer euch etwas als Evangelium verkündigt, was dem widerspricht, das ihr empfangen habt, der soll verflucht sein! (1.Tim. 6,3)  10  Versuche ich so etwa, den Beifall von Menschen zu gewinnen und Menschen zu gefallen – oder nicht doch vielmehr Gott? Wenn ich jetzt Menschen gefallen wollte, dann wäre ich kein Diener von Christus mehr. (1.Thess. 2,4-6)

1-2: Das biografische Argument – Eine unabhängige Offenbarung

Unabhängig von menschlicher Lehre (1)

Wem ich das Evangelium verdanke

 11  Es muss euch klar sein, liebe Geschwister: Das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, ist kein Menschenwort.  12  Ich habe es nicht von Menschen empfangen oder gelernt, sondern ich erhielt es durch Offenbarung von Jesus Christus. (Apg. 9,1-15)

 13  Ihr habt ja gehört, wie ich früher für die jüdische Religion gelebt habe und wie unbarmherzig ich die Gemeinde Gottes verfolgte und sie mit aller Macht zu vernichten suchte.  14  In meinem Eintreten für die jüdische Religion übertraf ich viele meiner Altersgenossen. Ich war ein fanatischer Eiferer für die überlieferten Vorschriften meines Volkes. (Apg. 23,6; Apg. 26,5)  15  Aber Gott hatte mich schon im Mutterleib ausgewählt und in seiner Gnade berufen. Als es ihm dann gefiel, (Röm. 1,1; Jer. 1,5)  16  mir seinen Sohn zu offenbaren, damit ich die Freudenbotschaft von ihm unter den nichtjüdischen Völkern bekannt machte, habe ich nicht erst Menschen um Rat gefragt. (Matth. 16,17; Gal. 2,7)  17  Ich reiste nicht einmal zu denen nach Jerusalem, die schon vor mir Apostel waren, sondern ging nach Arabien und kehrte dann wieder nach Damaskus zurück.

 18  Erst drei Jahre später kam ich nach Jerusalem, um Kephas[*]Kephas ist das aramäische Wort für Petrus (Felsstein). kennenzulernen. Fünfzehn Tage war ich bei ihm. (Joh. 1,42; Apg. 9,26-27)  19  Von den anderen Aposteln habe ich außer Jakobus, den Bruder des Herrn, niemand gesehen. (Matth. 13,55)  20  Was ich euch hier schreibe – ich versichere es euch vor Gott –, ist die reine Wahrheit.  21  Danach bin ich in der Gegend von Syrien[*]Syrien.Land am Mittelmeer, nördlich von Israel. und Zilizien[*]Zilizien. Römische Provinz im Südosten Kleinasiens, Heimat des Paulus. gewesen. (Apg. 9,30)  22  Den christlichen Gemeinden in Judäa[*]Judäa. Von Juden bewohntes Gebiet zwischen dem Toten Meer und dem Mittelmeer. blieb ich persönlich unbekannt.  23  Sie hatten nur gehört: "Unser ehemaliger Verfolger verkündigt jetzt den Glauben, den er früher vernichten wollte, als gute Botschaft."  24  Und sie priesen Gott meinetwegen.

 

© 2019 by Karl-Heinz Vanheiden (Textstand 19.12)
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26Unsere Kinder, unsere Frauen, unsere Herden und unser ganzes Vieh werden in den Städten Gileads bleiben. 27Deine Diener aber werden alle zum Heeresdienst gerüstet sein und vor Jahwe hinüberziehen in den Kampf, wie du gesagt hast." 28Daraufhin gab Mose dem Priester Eleasar, Josua Ben-Nun und den Oberhäuptern der Stämme Israels die Anweisung: 29"Wenn die Gaditen und Rubeniten vor Jahwe zum Kampf gerüstet mit euch den Jordan überschreiten und wenn das Land euch unterworfen sein wird, dann sollt ihr ihnen das Land Gilead zum Eigentum geben. 30Ziehen sie aber nicht bewaffnet mit euch hinüber, dann müssen sie sich unter euch im Land Kanaan ansässig machen." 31Da erwiderten die Gaditen und Rubeniten: "Was Jahwe deinen Dienern gesagt hat, wollen wir tun. 32Für unseren Erbbesitz diesseits des Jordan werden wir vor Jahwe gerüstet in das Land Kanaan hinüberziehen." 33So gab Mose den Gaditen, den Rubeniten und dem halben Stamm des Josefssohns Manasse das Gebiet des Amoriterkönigs Sihon und das Gebiet des Königs Og von Baschan, das ganze Land mit seinen Städten und den dazugehörenden Gebieten.

4.Mose 32,26 bis 4.Mose 32,33 - NeÜ bibel.heute (2019)