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Psalm 33

Ein Loblied auf Gottes Allmacht und Hilfe

1Freuet euch des HERRN, ihr Gerechten; die Frommen sollen ihn preisen. (Ps. 31,11) 2Danket dem HERRN mit Harfen und lobsinget ihm auf dem Psalter von zehn Saiten. (Ps. 92,4) 3Singet ihm ein neues Lied; machet's gut auf Saitenspiel mit Schall. (Ps. 40,4; Ps. 96,1; Ps. 98,1; Offenb. 5,9) 4Denn des HERRN Wort ist wahrhaftig; und was er zusagt, das hält er gewiß. 5Er liebt die Gerechtigkeit und Gericht; die Erde ist voll der Güte des HERRN.

6Der Himmel ist durch das Wort des HERRN gemacht und all sein Heer durch den Geist seines Mundes. (1.Mose 1,6; 1.Mose 1,14) 7Er hält das Wasser im Meer zusammen wie in einem Schlauch und legt die Tiefen in das Verborgene. (Ps. 104,9) 8Alle Welt fürchte den HERRN; und vor ihm scheue sich alles, was auf dem Erdboden wohnt. 9Denn so er spricht, so geschieht's; so er gebeut, so stehet's da. 10Der HERR macht zunichte der Heiden Rat und wendet die Gedanken der Völker. 11Aber der Rat des HERRN bleibt ewiglich, seines Herzens Gedanken für und für. 12Wohl dem Volk, des Gott der HERR ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat! (5.Mose 33,29) 13Der HERR schaut vom Himmel und sieht aller Menschen Kinder. 14Von seinem festen Thron sieht er auf alle, die auf Erden wohnen. 15Er lenkt ihnen allen das Herz; er merkt auf alle ihre Werke. 16Einem Könige hilft nicht seine große Macht; ein Riese wird nicht errettet durch seine große Kraft. (1.Sam. 17,1) 17Rosse helfen auch nicht, und ihre große Stärke errettet nicht. (Ps. 20,8) 18Siehe, des HERRN Auge sieht auf die, so ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen, (Ps. 34,16; Ps. 34,18) 19daß er ihre Seele errette vom Tode und ernähre sie in der Teuerung. (Ps. 34,10-11)

20Unsre Seele harrt auf den HERRN; er ist unsre Hilfe und Schild. (Ps. 3,4) 21Denn unser Herz freut sich sein, und wir trauen auf seinen heiligen Namen. 22Deine Güte, HERR, sei über uns, wie wir auf dich hoffen.

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9Nun diese Seligkeit, geht sie über die Beschnittenen oder auch über die Unbeschnittenen? Wir müssen ja sagen, daß Abraham sei sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet. 10Wie ist er ihm denn zugerechnet? Als er beschnitten oder als er unbeschnitten war? Nicht, als er beschnitten, sondern als er unbeschnitten war. 11Das Zeichen der Beschneidung empfing er zum Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, welchen er hatte, als er noch nicht beschnitten war, auf daß er würde ein Vater aller, die da glauben und nicht beschnitten sind, daß ihnen solches auch gerechnet werde zur Gerechtigkeit; 12und würde auch ein Vater der Beschneidung, derer, die nicht allein beschnitten sind, sondern auch wandeln in den Fußtapfen des Glaubens, welcher war in unserm Vater Abraham, als er noch unbeschnitten war. 13Denn die Verheißung, daß er sollte sein der Welt Erbe, ist nicht geschehen Abraham oder seinem Samen durchs Gesetz, sondern durch die Gerechtigkeit des Glaubens. 14Denn wo die vom Gesetz Erben sind, so ist der Glaube nichts, und die Verheißung ist abgetan. 15Sintemal das Gesetz nur Zorn anrichtet; denn wo das Gesetz nicht ist, da ist auch keine Übertretung. 16Derhalben muß die Gerechtigkeit durch den Glauben kommen, auf daß sie sei aus Gnaden und die Verheißung fest bleibe allem Samen, nicht dem allein, der unter dem Gesetz ist, sondern auch dem, der des Glaubens Abrahams ist, welcher ist unser aller Vater

Röm. 4,9 bis Röm. 4,16 - Luther (1912)


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