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Psalm 118

Danklied der Festgenossen

1Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich. (Ps. 107,1)

2Es sage nun Israel: Seine Güte währet ewiglich. (Ps. 115,9-13) 3Es sage nun das Haus Aaron: Seine Güte währet ewiglich. 4Es sagen nun, die den HERRN fürchten: Seine Güte währet ewiglich.

5In der Angst rief ich den HERRN an, und der HERR erhörte mich und tröstete mich. 6Der HERR ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht; was können mir Menschen tun? (Ps. 56,5; Hebr. 13,6) 7Der HERR ist mit mir, mir zu helfen; und ich will meine Lust sehen an meinen Feinden. (Ps. 54,9) 8Es ist gut, auf den HERRN zu vertrauen, und nicht sich verlassen auf Menschen. 9Es ist gut auf den HERRN vertrauen und nicht sich verlassen auf Fürsten. (Ps. 146,3)

10Alle Heiden umgeben mich; aber im Namen des HERRN will ich sie zerhauen. 11Sie umgeben mich allenthalben; aber im Namen des HERRN will ich sie zerhauen. 12Sie umgeben mich wie Bienen; aber sie erlöschen wie Feuer in Dornen; im Namen des HERRN will ich sie zerhauen. (Jes. 33,12) 13Man stößt mich, daß ich fallen soll; aber der HERR hilft mir. 14Der HERR ist meine Macht und mein Psalm und ist mein Heil. (2.Mose 15,2)

15Man singt mit Freuden vom Sieg in den Hütten der Gerechten: "Die Rechte des HERRN behält den Sieg; 16die Rechte des HERRN ist erhöht; die Rechte des HERRN behält den Sieg!" 17Ich werde nicht sterben, sondern leben und des HERRN Werke verkündigen. 18Der HERR züchtigt mich wohl; aber er gibt mich dem Tode nicht. (2.Kor. 6,9)

19Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit, daß ich dahin eingehe und dem HERRN danke. 20Das ist das Tor des HERRN; die Gerechten werden dahin eingehen. 21Ich danke dir, daß du mich demütigst und hilfst mir. (Ps. 119,71)

22Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. (Jes. 28,16; Matth. 21,42) 23Das ist vom HERRN geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen. 24Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasset uns freuen und fröhlich darinnen sein. 25O HERR, hilf! o HERR, laß wohl gelingen! 26Gelobt sei, der da kommt im Namen des HERRN! Wir segnen euch, die ihr vom Hause des HERRN seid. (Matth. 21,9; Matth. 23,39) 27der HERR ist Gott, der uns erleuchtet. Schmücket das Fest mit Maien bis an die Hörner des Altars!

28Du bist mein Gott, und ich danke dir; mein Gott, ich will dich preisen. 29Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und sein Güte währet ewiglich.

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4und wird dem HERRN wohl gefallen das Speisopfer Juda's und Jerusalems wie vormals und vor langen Jahren. 5Und ich will zu euch kommen und euch strafen und will ein schneller Zeuge sein wider die Zauberer, Ehebrecher und Meineidigen und wider die, so Gewalt und Unrecht tun den Tagelöhnern, Witwen und Waisen und den Fremdling drücken und mich nicht fürchten, spricht der HERR Zebaoth. 6Denn ich bin der HERR und wandle mich nicht; und es soll mit euch Kindern Jakobs nicht gar aus sein. 7Ihr seid von eurer Väter Zeit immerdar abgewichen von meinen Geboten und habt sie nicht gehalten. So bekehrt euch nun zu mir, so will ich mich zu euch auch kehren, spricht der HERR Zebaoth. So sprecht ihr: "Worin sollen wir uns bekehren?" 8Ist's recht, daß ein Mensch Gott täuscht, wie ihr mich den täuschet? So sprecht ihr: "Womit täuschen wir dich?" Am Zehnten und Hebopfer. 9Darum seid ihr auch verflucht, daß euch alles unter den Händen zerrinnt; denn ihr täuscht mich allesamt. 10Bringt mir den Zehnten ganz in mein Kornhaus, auf daß in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hierin, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle. 11Und ich will für euch den Fresser schelten, daß er euch die Frucht auf dem Felde nicht verderben soll und der Weinstock im Acker euch nicht unfruchtbar sei, spricht der HERR Zebaoth;

Mal. 3,4 bis Mal. 3,11 - Luther (1912)


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